Zwei Vereine verschmelzen zu einem

Charly Zimmerli
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Turnverein SATUS Oftringen
Die Gründungsversammlung des Sportverein Oftringen STV.
Turnverein Oftringen STV
Der Fusionsvertrag wird unterschrieben.
Sportverein Oftringen STV Der neue Verein in Oftringen.
Marlis Schneeberger, Beat Seiler, Marcel Luder
Der neue Vorstand.

Auf diesen Tag hin haben zahlreiche Personen, unter der Projektleitung von Beat Seiler, seit einem Jahr mit Herzblut, "Schweiss" und Fleiss gearbeitet, nun ist es vollbracht. Die beiden Turnvereine SATUS Oftringen und TV Oftringen STV haben sich zu einem Verein zusammengeschlossen. Am Freitagabend stimmten die Mitglieder der beiden Vereine über die Fusion ab. Jetzt turnen beide Organisationen unter dem Namen Sportverein Oftringen STV.

Bei der ordentlichen Generalversammlung des SATUS Oftringen waren 37 Stimmberechtigte anwesend. Alle Anwesenden sprachen sich für den Zusammenschluss der Vereine aus. Beim TV Oftringen STV waren ebenfalls alle 39 Mitglieder für die Verschmelzung. Die Tatsache, dass der Verein 76 Gründungsmitglieder aufweist, zeigt die breite Unterstützung in den Reihen der Mitglieder beider Stammvereine.

Beide Vereine profitieren von der Fusion

Für beide Vereine bietet die Fusion Vorteile. Da sind sich der bisherige und zukünftige Vereinspräsident Sportverein Oftringen STV Marcel Luder und die bisherige Präsidentin SATUS Oftringen Marlis Schneeberger einig. Beide Vereine haben in den vergangenen Jahren mit der Gewinnung von neuen Vorstandsmitgliedern, Vereinsmitgliedern und einem Mangel an Nachwuchs zu kämpfen. "Es ist eine Win-win-Situation für beide Seiten", sagt Beat Seiler. "Wir können damit gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen. Einerseits kämpft derzeit jeder Verein alleine mit einer Vielzahl von Herausforderungen. Dank der Fusion können wir unsere Ressourcen optimaler einsetzen, Kosten optimieren und die Qualität steigern. Auch das gute Abstimmungsergebnis spricht aus unserer Sicht eine deutliche Sprache".

Im Rahmen der Fusion, so die Vereinsverantwortlichen, verfolge man das Ziel, die Strukturen in den beiden Vereinen nicht unnötig zu verändern.

Der Sport- und Nachwuchsbereich sollen in Zukunft den Schwerpunkt des neuen Vereins bilden. Durch die Fusion ist der Schwung wieder aufgeflammt und es eröffnet sich die Chance, ein Sportkonzept mit vielseitigen Angeboten umsetzen zu können und den Turnbetrieb gemeinsam aufrecht zu erhalten.

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