TSV Rohrdorf
Zwei Olympische Diplome für Andreas Gribi vom TSV Rohrdorf

Sylvana Aegerter
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Bilder zum Leserbeitrag

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Bildquelle: swissolympicteam.ch

In Tbilisi ging letzte Woche das 13. «European Youth Olympic Summer Festival» (EYOF) über die Bühne und rund 2300 Nachwuchstalente aus 50 Nationen kämpften während einer Woche in der georgischen Hauptstadt um die ersten olympischen Medaillen ihrer Laufbahn. Mit dabei war auch Andreas Gribi vom TSV Rohrdorf.

Das Aargauer Nachwuchstalent war vor zwei Wochen zu einer kurzen Stellungsname bereit: „Ich fühle mich sehr gut und bin auch gesundheitlich nicht mehr eingeschränkt. Auch die Vorbereitungen verliefen planmäßig“. Andreas hatte sich anfangs Sommer, noch vor dem letzten Qualifikationswettkampf, eine Verletzung an der Hand zugezogen.

Nach einem weniger optimalen Wettkampfsverlauf war es lange Zeit ungewiss ob er überhaupt für die EYOF aufgeboten wird. Doch die Hoffnung stirbt zuletzt und Andreas startete am Dienstag zusammen mit Silas Kipfer und Moreno Kratter für die Schweiz.

„Unser Mannschaftsziel ist der dritte Platz im Mehrkampf. Fantastisch wäre es, wenn ich mich dabei für den Barrenfinal qualifizieren würde“ so Andreas kurz vor dem Wettkampf.

Trotz fehlerfreiem Olympia-Debüt des Rohrdorfers wurde es in der Teamwertung äußerst eng. Wegen 0.4 Punkten Rückstand auf das Russische Team reichte es den Schweizer Junioren knapp nicht auf das Podest. Andererseits dominierten sie klar die großen Kunstturn-Nationen wie Frankreich, Deutschland oder Belgien und die Schweiz darf deswegen mit dem 4. Rang sehr zufrieden sein. Andreas konnte sich zudem für den Mehrkampf- und den Barrenfinal qualifizieren.

Im Mehrkampf erreichte Andreas den ausgezeichneten 10. Rang und dies obwohl ihm am Pferd-Pauschen ein zu niedriger Schwierigkeitsgrad angerechnet wurde. Das zweite Diplom sicherte er sich dann im Barrenfinal an seinem Paradegerät, wo er den hervorragenden 6. Rang erreichen konnte. Mit diesen bemerkenswerten Leistungen hat Andreas Gribi seine persönlichen Ziele klar übertroffen und mit Sicherheit Vereinsgeschichte beim TSV Rohrdorf geschrieben.

Pascal Heusler