Fasnacht-Zunft
Zwei Festsiege für Ryburger Tambouren

Am 19. Westschweizerischen Tambouren-, Pfeifer- und Claironwettspielen in Cernier

Marcel Siegrist
Drucken

Die Erfolgssträhne der Tambouren der Fasnachtzunft Ryburg aus Möhlin hält an: An den 19. Westschweizerischen Tambouren-, Pfeifer- und Claironwettspielen in Cernier zeigten die Fricktaler am vergangenen Wochenende, dass der Sieg derzeit nur über sie führt. Sie erwiesen sich als würdige amtierende Schweizermeister und gewannen das Sektionswettspiel in der Höchstklasse (S1).

Der Ausgang war knapp. Nur zwei Zehntelspunkte trennten die Ryburger schliesslich von dem Zweitplatzierten - dem Tambourenverein Laupersdorf-Thal. Die 13 Trommler der Fasnachtzunft unter der Leitung von Fabian Egger starteten mit einem Nachteil in den Wettkampf. Da in ihren Reihen weniger als halb so viel Tambouren spielten wie bei Laupersdorf-Thal und sie entsprechend weniger Bonuspunkte für die Anzahl Teilnehmer erhielten, hatten sie 1,2 Punkte aufzuholen. Sie zeigten sich trommlerisch jedoch überlegen, machten ihre numerische Unterzahl wett und aus dem Rückstand einen Vorsprung. Der 25-jährige Fabian Egger feierte damit ein äusserst erfolgreiches Wettspieldebüt als Dirigent der Ryburger S1-Sektion. Diese ist bereits zweifacher Schweizermeister und siegte nun erstmals auch an einem Verbandsfest ausserhalb des Eidgenössischen.

Siegreich im Einzel

In der höchsten Einzelkategorie (T1) doppelte Stefan Freiermuth nach und holte für die Ryburger einen weiteren Sieg. Der 22-Jährige ist ein vertrautes Gesicht zuoberst auf dem Podest. Mit dem Westschweizerischen in Cernier gewann er bereits sein sechstes Tambourenfest - Jungtambourenwettspiele miteingeschlossen. Im vergangenen Jahr wurde er zudem Vize-Schweizermeister.

Hinter Stefan Freiermuth trommelten sich Fabian Egger und Andre Rütti punktgleich auf den ausgezeichneten vierten Rang. Michael Rickle auf dem 12. und Simon Jenzer auf dem 14. Platz komplettierten die guten Ryburger Leistungen. Bei den Veteranen schrammte Romeo Wyss in der Kategorie TV2 nur knapp am Podest vorbei und klassierte sich auf dem bemerkenswerten vierten Rang. (rhe)

Aktuelle Nachrichten