glp Grünliberale Partei Baden / Ennetbaden
Zusammenschluss Neuenhof Baden

Die Grünliberale Partei Baden hat früh erkannt, wo die Schwachstellen im Projekt liegen

Dominik Peter
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Die Grünliberale Partei Baden hat früh erkannt, wo die Schwachstellen im Projekt liegen. Materiell war alles gut aufbereitet und dokumentiert, nur „die Bäuche" waren nicht angesprochen. „Die Gegner müssen aus ihren Löchern der Unsicherheit, des Zweifels, der Ängste und der Vorurteile herausgeholt werden" postulierten die Grünliberalen.
Aber selbst die gut besuchte und gut gemeinte Einladung an die Gegner zu einer offenen Aussprache in Anwesenheit erfahrener Luzerner (Zusammenschluss Littau / Luzern) hat diese nicht hinter dem Ofen hervorgelockt.
Natürlich bedauert die GLP zutiefst den negativen Ausgang der Abstimmung.
In Leserbriefen gab es mehrmals gute Hinweise auf mögliche Erfolgsszenarien.
„Kappelerhöfler besuchen Neuenhof. (Neuenhof hat viel zu bieten!) Ermunterung die Menschen zusammenzuführen. Begegnung der Vereine, Organisationen usw.
Da muss man leider sagen, dass das Komitee die Situation nicht gut eingeschätzt hat. Partei- und Gewerbeexponenten unter sich haben Jahrzehntelang den „weltoffenen Badenergeist" zelebriert. Er war aber wohl eher ein Geist in der Flasche. Zuviel Kumpanei und gegenseitiges „Auf die Schulter klopfen".
Ein zweifelnder Leserbriefschreiber fragte sich, ob die Generation der hochnäsigen Badener, die vor bald 200 Jahren die „minderwertigen Ennetbadener" loswerden wollte, ausgestorben sei?
Trauriges Fazit: Die Hochnäsigen sind nicht ausgestorben.

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