Karate-Club
Wohler Karatekas vor heimischem Publikum im Rampenlicht

16. Kolibri Cup

Marcel Siegrist
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Am 13. Dezember 2009 fand in Wohlen der 16. Kolibri Cup statt. Die 12 Teilnehmer-/ Innen aus Wohlen im Alter zwischen 8 und 16 Jahren wussten sich in den Kategorien gross, mittel und klein und in den Disziplinen Kata (Formen) und Kumite (Kampf) bestens zu beweisen. Insgesamt waren 60 Karatekas aus 6 Dojos vertreten.

Bei den Kleinen zeigten David Gauch und Malou Koch starke Katas und sicherten sich so wertvolle Punkte. Beim Kumite Clicker (Kampf ohne Kontakt) konnte David Gauch den ersten Gegner souverän besiegen, scheiterte aber in der 2. Runde. Malou Koch zeigte einen vorbildlichen Kampfgeist, musste sie doch in der 1. wie auch in der 2. Runde schwere Fouls einstecken, und unterlag erst im Halbfinal dem späteren Turniersieger. In der Endabrechnung belegte Koch den 6. und Gauch den 7. Schlussrang.
Sven Hofer und Matthew Minnig platzierten sich hier zwar in den hinteren Rängen, konnten aber wertvolle Erfahrungen für zukünftige Turniere sammeln.

Durch das spezielle Punktesystem des Kolibri Cups musste sich Trim Hasanaj in der Kategorie Mittel aufgrund der schwachen Ausbeute in der Disziplin Kata mit einem Platz im hinteren Mittelfeld zufrieden geben, obwohl er sich im Clicker mit einer tollen Leistung bis in den Halbfinal vorkämpfte.
Die weiteren Wohler Colin Pahl, Jenny Hofer und Abishek Veerasingam mussten ebenfalls noch Lehrgeld zahlen und rangierten sich trotz guter Vorbereitung hinter Hasanaj.

Ein Podest für Wohlen
In der Kategorie Gross konnten sich die Wohler von ihrer besten Seite zeigen. Chantal Gauch platzierte sich durch guten Einsatz in der Endabrechnung mit dem 11. Rang im hinteren Mittelfeld. Die drei anderen Wettkämpferinnen aus Wohlen in dieser Kategorie zeigten gar noch bessere Leistungen. Keerthana Veerasingam sicherte sich in der ersten Disziplin einen Vorsprung, indem sie die besten Katas der Kategorie zeigte. Diesen büsste sie jedoch wieder ein als sie den Kumite Halbfinal gegen ihre Dojo-Partnerin Hasret Yldirim verlor. Trotzdem konnte sie sich aber über den 3. Schlussrang freuen. Naomi Heinzen überzeugte hingegen in beiden Disziplinen. So kam es denn auch zum spannenden Finalkampf zwischen den beiden Wohlerinnen Naomi Heinzen und Hasret Yldirim. Diesen konnte Heinzen durch zwei souveräne Ippons (volle Punktwertung) für sich entscheiden. Damit besetzten die Wohlerinnen beim Heimcup das ganze Podest und sorgten so für den Höhepunkt des Turniertags, an dem zum ersten Mal eine Wohlerin den Kolibri Cup gewann. (mun)