SVP Suhr
Wer will eine Fusion wider Willen?

Roland Zeller
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Eine allfällige Fusion der Gemeinde Suhr mit den Nachbarn Buchs und Aarau ist momentan in aller Munde. Wird sie doch durch eine Studie der Universität Bern explizit empfohlen. Doch damit nicht genug. Der Aargauer Zeitung war zu entnehmen, dass sich die Suhrer an einem Workshop sogar explizit für eine Gesamtfusion mit den elf Gemeinden des Zukunftsraums Aarau ausgesprochen haben.

Dieses sieht die SVP Suhr überhaupt nicht so. Gegen eine Fusion bei welcher es nur Gewinner gibt, ist nichts einzuwenden. Ob dies jedoch bei der Vorgeschlagenen Variante Buchs/Aarau/Suhr der Fall ist, das ist unklar. Etwas ist jedoch klar: Ende März muss sich der Gemeinderat entscheiden, in welche Richtung es bezüglich allfälliger Fusionspläne geht. Und dies ohne eindeutigen Auftrag des Stimmvolkes. Denn die Eindrücke der Aargauer Zeitung stammen von einem Workshop mit lediglich 50 Teilnehmenden.

Das es in Suhr Kreise hat dies es kaum erwarten können sich als Aarauer und Aarauerinnen zu bezeichnen ist kein Geheimnis. Diese Meinung hat in unserer Demokratie auch Platz und eine Berechtigung. Verwerflich wird sie jedoch dann, wenn das Resultat ein politischer Schnellschuss ist. Denn wer denkt eine Fusion hat nur Vorteile, der irrt. Auch die Universität Bern hält fest, dass eine Fusion meist mit Kostensteigerungen verbunden ist. Auch Identitätsverlust und weniger Mitspracherechte können die Folge sein.

Um dem Gemeinderat seine Arbeit zu erleichtern, würde es die SVP Suhr begrüssen, wenn wie in Buchs oder in Küttigen eine Befragung der Stimmbürger durchgeführt würde. Dann hat unsere Exekutive einen klaren Auftrag und es wird nicht Geld für Projekte ausgegeben, welche unter Umständen gar nicht erwünscht sind.

SVP – die Partei für Suhr

Für weitere Auskünfte:

www.svp-suhr.ch

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