Racing Club
Weltmeisterschaft 2009 MTB in Canberra (Australien)

ALLE 6 RCG'ler in denTop Ten!

Peter Stirnemann
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Im Team Relay erreichten die Schweizer den 5. Schlussrang. Mit dabei waren die beiden RCG'ler Florian Vogel und Matthias Stirnemann (Beitrag SF DRS mit Film)
Michelle Hediger gewinnt im Rennen der Juniorinnen die Silbermedaille. Wie bereits bei den Europameisterschaften steht ihr einzig die Französin Pauline Ferrand vor der Sonne, die sich mit 33 Sekunden Vorsprung den Weltmeister-Titel sichert.
Kathrin Stirnemann wird ausgezeichnete 4. im Rennen der U23 und übertraf wie auch Vivienne Meyer mit Rang 8 die Erwartungen. Kathrin kam mit der technisch anspruchsvollen Strecke am Mount Stromlo ausgezeichnet zurecht und machte in den fahrbaren Anstiegen stets wieder Zeit gut. Sie hatte aber keine Chance auf die Medaillenränge: ihr Rückstand auf Platz 3 betrug anderthalb Minuten. Weltmeisterin wurde die polnische Europameisterin Aleksandra Dawidowicz.

Im Junioren-Rennen sichert der Urner Reto Indergand der Schweiz die nächste Medaille. Er holt sich nach einer dramatischen Schlussphase hinter dem favorisierten Gerhard Kerschbaumer und dem überraschenden Portugiesen Ricardo Marinheiro die Bronzmedaille. Knapp dahinter erreicht Matthias Stirnemann als Vierter das Ziel.

Lukas Kaufmann erreicht im U23 Rennen den ausgezeichneten 9. Rang. Sieger Burry Stander, 2. Vuillermoz, 3. Thomas Litscher, 8. Fabian Giger

Die freudige Meldung aus Schweizer Sicht ist der achte Platz von Esther Süss bei der Elite Frauen. Die Silbermedaillengewinnerin bei den Marathon-Weltmeisterschaften ist selber überrascht von ihrem Exploit: «Es ist einfach nur geil. Das Rennen ist für mich super gelaufen, in den Anstiegen konnte ich jedes Mal eine Position gut machen, das hat mich natürlich motiviert». Es ist für Süss die erste Top-10-Platzierung in einem internationalen Cross Country-Rennen.

Bei der Elite Herren steht Florian Vogel zum dritten Mal in Folge bei Weltmeisterschaften auf dem Podest. Nach Bronze in Fort William und Silber in Val di Sole gewinnt er in Canberra nun nochmals Bronze. «Ich war technisch nicht ganz so stark wie Nino und Julien. Ich habe mich auf das Duell mit José zu konzentriert und dabei natürlich keine Führungsarbeit geleistet um Nino vorne zu unterstützen. Am Schluss habe ich mir überlegt, ob ich überhaupt gegen Hermida sprinten soll nachdem er schon immer führen musste. Aber im Finale habe ich dann doch meine Chance gesucht», erklärt Vogel im Ziel. Weltmeister wurde Nino Schurter.

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