jungfreisinnige aargau
Wechsel an der Spitze der jungfreisinnigen aargau

Yatin L. Shah
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Anna Wartmann, Yatin L. Shah.jpg Präsidentin jungfreisinnige aargau Anna Wartmann und ehemaliger Präsident jungfreisinnige aargau Yatin L. Shah bei der Amtsübergabe.

Anna Wartmann, Yatin L. Shah.jpg Präsidentin jungfreisinnige aargau Anna Wartmann und ehemaliger Präsident jungfreisinnige aargau Yatin L. Shah bei der Amtsübergabe.

jungfreisinnige aargau

Die jungfreisinnigen aargau haben eine neue Präsidentin gewählt. Nach 26 Monaten im Amt hat Yatin Shah die Parteileitung übergeben. Während dieser Zeit konnte die Partei die Erfolge der Vergangenheit bestätigen. So durfte der Freiämter wie bereits seine Vorgängerin als Präsident der erfolgreichsten Jungpartei im Kanton abtreten. An der ausserordentlichen Generalversammlung wurde die 28-jährige Anna Wartmann aus Aarau per Akklamation als seine Nachfolgerin gewählt.

Wohlen, 17.10.2014: An der Spitze der jungfreisinnigen aargau kommt es zu einem Wechsel. Die Aarauerin Anna Wartmann übernimmt das Präsidium von Yatin Shah, der nach 26 intensiven Monaten im Amt zurückgetreten ist. Yatin Shah gratulierte ihr persönlich zur Wahl und übergab offiziell sein Amt. Dabei durfte die obligate Übergabe des präsidialen Schutzhelms nicht fehlen. Auf diesen habe er jedoch kaum je zurückgreifen müssen, gab Yatin Shah Entwarnung.

Während seiner Amtszeit bestimmte vor allem die Initiativflut von links und rechts das politische Umfeld. Hier legte die Jungpartei in den letzten zwei Jahren einen Schwerpunkt. Mit zahlreichen Aktionen machten die Jungfreisinnigen unter der Führung des Waltenschwilers auf die Anliegen des Freisinns aufmerksam. Shah erinnerte sich unter anderem an die 1:12-Initiative zurück, welche die Jungfreisinnigen mittels einer Rakete auf den Mond verbannt hatten. Unter der Führung von Yatin Shah gelang es denn auch, die Partei als verlässlichen und engagierten Partner im bürgerlichen Lager zu positionieren. «Yatin legte immer viel Wert auf die überparteiliche Zusammenarbeit im bürgerlichen Lager. Damit hat er die Partei nachhaltig geprägt.», bilanzierte Severin Hohler, Vorstandsmitglied der jungfreisinnigen aargau. Unvergessen bleiben werden seine unterhaltsamen und rhetorisch brillanten Reden.

Mit Anna Wartmann als neuer Präsidentin wechselt nun das Präsidium wieder in die Kantonshauptstadt. In ihrer Antrittsrede versicherte die ehemalige Generalsekretärin der jungfreisinnigen schweiz den anwesenden Mitgliedern, die Arbeit ihrer Vorgänger fortführen zu wollen. Auch in Zukunft sollen die Jungfreisinnigen stärkste Jungpartei im Kanton sein. Nicht weniger als vier Grossräte stellt die Partei. Zudem haben mehrere Jungfreisinnige über den ganzen Kanton verteilt kommunale Ämter inne. «Dabei wollen wir nicht stehen bleiben, sondern unseren Vorsprung weiter ausbauen», bekräftigte Wartmann. Zudem bekannte sich die frisch gewählte Präsidentin zu einer konsequent liberalen Politik, die den Kanton weiter voranbringe. «Liberal zu sein heisst für mich offen zu sein – offen für Neues und vorausschauend zu politisieren.»

Eine erste Bewährungsprobe für die Partei unter neuer Leitung steht in genau einem Jahr an. Dann nämlich werden sich 16 jungfreisinnige Kandidatinnen und Kandidaten auf einer eigenen Liste für den Nationalrat zur Wahl stellen.