Schweizerische Volkspartei
Warum es auch in Künten eine Parteienvertretung im Gemeinderat braucht

Parteien sind etwas Positives

Werner Schüpfer
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Einige Einwohner von Künten sind der Meinung, dass es bisher ja ohne Parteien auch ganz gut gegangen ist.

Parteien, speziell auch Ortsparteien, sind wichtige Pfeiler unserer Demokratie. Vereine und sporadische Interessengruppen können für einzelne Anliegen einstehen. Um Positionen und Meinungen konstant einzubringen, bedarf es aber stärkere Gruppierungen, eben Parteien, die diese auf Ebenen Gemeinde, Kanton und Bund vertritt. Man weiss auch, wer hinter einer Partei steht und welche Ziele sie verfolgt, was bei sporadischen Gruppierungen meistens unklar ist. In einer Partei können Meinungen und Standpunkte eingebracht werden. Parteien engagieren sich, suchen und nominieren Persönlichkeiten nicht nur für die Behörde in der Gemeinde, sondern auch in Kanton und Bund. Das soll in Zukunft auch in Künten so sein, bei den nächsten Wahlen im Kanton wird Künten präsent sein. Darum sind Ortsparteien grundsätzlich etwas Positives.

Bereits jetzt, kurz nach der Gründung der SVP Künten, finden vermehrt Diskussionen statt, was begrüssenswert ist und dazu führen wird, dass es in Zukunft mit einer Partei noch besser gehen wird.

Für die Arbeit im Gemeinderat ist eine Vertretung von drei Mitgliedern der gleichen Partei (hier SVP) unproblematisch, das ist ja in vielen Gemeinden auch so, dass es Parteimehrheiten in der Gemeindebehörde gibt. Zudem ist auf dieser Ebene die Persönlichkeit massgebend, nicht die Parteizugehörigkeit. Bei parteilosen Gemeinderäten fehlt allerdings die Nähe zur Bevölkerung und zu Gleichgesinnten.

Ich hoffe, dass die Arbeit der neuen SVP Künten mit einem guten Wahlresultat für seine fähigen und nominierten Mitglieder Emil Meier, Karl Diener und Lea Müller-Kohler belohnt wird.

Werner Schüpfer, SVP Künten

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