Seniorenvereinigung Oberentfelden
Wanderung zur „Stillen Reuss“ & Flachsee 23. Mai 2018

Rolf Häusler
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6 Bilder
die "Stille Reuss"
Storchenpaar auf einem Hochspannungsmast
am Flachsee
Wanderleiter Dr. med. Adolf Fäs, Aarau
gemeinsame Vogelbetrachtung

Wiederholt konnten die Senioren Oberentfelden Dr. med. Adolf Fäs, wohnhaft in Aarau, jedoch im Herzen immer noch ein Ur-Oberentfelder, für die Übernahme einer naturkundlichen Wanderung gewinnen. Dieses Jahr war das Ziel erneut die „Stille Reuss“ bei Rottenschwil. „Erneut“ darum, weil bei einer ersten Begehung 2016 die Wanderzeit nicht mehr ausgereicht hatte, um auch noch den Teil „Flachsee“ zu besichtigen!

So trafen sich am Mittwoch, 23. Mai 2018, 23 Kameraden um 13 Uhr beim SBB-Bahnhof Oberentfelden und bildeten Fahrgemeinschaften in den 5 vorhandenen Personenwagen. An dieser Stelle gleich ein Dank an die sich zur Verfügung gestellten Fahrer. Gemeinsam erreichten wir den grossen Parkplatz nahe der „Stillen Reuss“. Dort erwartete und begrüsste uns um 14 Uhr Adolf „Dölf“ Fäs.

Hei! Was wusste Dölf in den kommenden rund 2 Stunden alles zu erzählen und erklären. Hüben und drüben pfiffen oder flogen Vögel jeder Art. Zu jedem wusste er die Namen und seine Eigenheiten. Da kreisten doch Mittelmeermöven, dort Rot- und Schwarzmilane, auch Störche. Jede Menge Graugänse dümpelten in Gruppen. Hört!! Da!! Das ist der Drosselrohrsänger! Adolf Fäs wusste auch zu berichten, dass die Saatkrähe erstmals 1963 in der Schweiz bei Orbe gebrütet hat. Auf den nahen Starkstrommasten nisten Störche mit ihrer Brut. Man kennt im Reusstal über 100 Brutvogelarten! Daneben kam auch die Pflanzenwelt nicht zu kurz. Kaum einige Meter Marsch ohne Erklärung von Blumen, Kräutern oder Gräsern. Da gibt es doch tatsächlich nebst viel Anderem den Hopfenklee, die sehr seltene sibirische Schwertlilie oder den Klappertopf !

Über die Rottenschwiler-Brücke erreichten wir den Ausgangsort für die Besichtigung des Flachsees. Nach einem kurzen Marsch kamen wir beim Vogelbeobachtungsstand (Hide) an. Die meisten Vögel waren allerdings nicht anwesend!? Das Highlight aber war der schnelle Vorbeiflug eines Eisvogels, leider haben ihn die meisten von uns gar nicht gesehen. Es existiert aber ein Foto (s. Homepage) Nachdem wir die wunderschöne Landschaft genossen hatten, wanderten wir zurück zur Rottenschwiler-Brücke.

Jetzt war auch das Thema Flachsee erledigt und wir konnten das Gasthaus „Hecht“ aufsuchen, wo für uns im Saal reserviert und aufgetischt war. Unsere vorbestellten Zvieriteller wurden speditiv serviert. Alles hat ein Ende und so machten wir uns gemeinsam wieder auf die Heimfahrt.

Damit ging dieser tolle, schöne und interessante Nachmittag zu Ende. Dank auch an Samuel Holliger für die Organisation und Adolf Fäs für die Wanderführung.

Rolf "Bari" Häusler 23. Mai 2018

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