Natur- und Vogelschutzverein
Wanderung Natur- und Vogelschutzverein Niederrohrdorf

Langer Weg aufs Schnebelhorn im Kanton Zürich

Marcel Siegrist
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Am 17. Mai morgens um 07:10 Uhr trafen sich 8 Wanderfreudige bei klarem, wunderschönem Wetter an der Bushaltestelle EGRO.
Nach einer kurzen Begrüssung durch den Präsident Robert Krauer ging es per Bus und Bahn nach Steg (703 m ü.M.) im Tösstal, ZH. Den Rucksack am Rücken ging es nun zu Fuss weiter. Nach ca. 400 Metern auf der Strasse durch Steg ging es links weg auf einem relativ steilen, sehr abwechslungsreichen Wanderweg weiter. Die wunderbar blühende Natur in dieser Jahreszeit zu beschreiben, würde wohl einige Seiten füllen und dennoch dem, was wir hier sehen durften, nur zum Teil gerecht werden. Das muss man selbst erlebt haben. Die vielfalt der Blumen auf den Wiesen, die satten Farben der Bäume und Wiesen, das so unterschiedliche gezwitschere der Vögel begleitete uns auf dem langen Weg rauf aufs Schnebelhorn (1293 m ü.M. höchster Berg des Kt. ZH) .
Neben dem Gipfelkreuz hat es einen grossen, 6-Eckigen Tisch.Während dem wohlverdienten Mittagessen aus dem Rucksack konnte man sich von der wunderbaren Aussicht kaum sattsehen. Vom Bodensee über den Hohen Kasten, Alpstein, die Glarner und Innerschweizer Alpen (Glärnisch, Tödi, Mythen, Rigi, Pilatus etc.) den Zürichsee bis hin zu den Berneroberländer Alpen wurde die grossartige Rundsicht durch keine Wolke getrübt.
Nach der Mittagsrast gings bergab über Tierhag, Sennhütte zur Tössscheidi. Da der Weg nach Wald wegen Steinschlaggefahr gesperrt war, wanderten wir der noch jungen Töss entlang durch das tief eingeschnittene, zerfurchte Tösstal über Orüti zurück nach Steg.
Über Wald und Rüti ZH gelangten wir per Bahn und Bus nach Wetzikon. Die S3 sollte uns dann direkt nach Mellingen Heitersberg bringen. Leider mussten wir diese dann aber im Bahnhof Hardbrücke wegen randalierenden Fussballfans (Zürich-Basel) wieder verlassen und uns einen anderen Heimweg suchen. Dieser führte uns dann über Oerlikon, Regensdorf nach Baden. Um 20:45 Uhr kehrten wir dann müde aber zufrieden nach Niederrohrdorf zurück.