Natur- und Vogelschutzverein
Wanderung Natur- und Vogelschutzverein Brugg

Erfreulich, wie sich immer wieder neue Naturfreunde für die diversen Exkursionen des Natur- und Vogelschutzvereins Brugg interessieren

Marcel Siegrist
Merken
Drucken
Teilen

Trotz langen winterlichen Temperaturen und Schnee sind auf der Strecke Bürersteig-Laubberg-Gansingen die ersten Frühlingsboten zu sehen; Lungen- un Bingelkraut, Veilchen, der gelb blühende Huflattich, der grün blühende Lorbeerseidelbast und der violettrot blühende Gemeine Seidelbast. Ein Zitronenfalter fliegt vorbei.
Auffallend ist, wie in dieser Gegend leider viele Hecken ebenerdig geschnitten wurden. Für Vögel, die in Hecken nisten, wäre ein Teilschnitt der Sträucher überlebenswichtig.
Früher wurde dies allgemein berücksichtigt und jedes Jahr nur 1/3 in der Höhe geschnitten.
Birkenzipfelfalter legen ihre Eier im Herbst an die kleinen Aeste des Schwarzdorns, der ebenfalls ein Heckenstrauch ist. Die Eier überwintern dort. Sobald Blüten und Blätter des Wirtsstrauches spriessen, schlüpfen die Räupchen und bleiben etwa einen Monat fressend auf dem Schwarzdorn. Dies ist je nach Höhenlage Mai bis Juni. Die erwachsenen Raupen verpuppen sich am Boden unter dürrem Laub, um dann als geschlüpfter Tagfalter ab August- September den Kreislauf vom Ei zur Puppe und zum Falter neu anzufangen.