Alpenclub Bünzen
Von Wassen das imposante Reustal abwärts nach Amsteg

Georg Mueller
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Pünktlich um 08.38 füllte der Alpenclub Bünzen das Postauto in Amsteg nach Wassen. In Wassen wurde zuerst in einem Restaurant ein Kaffee getrunken und die feinen Gipfeli fehlten auch nicht. Ganz herzlichen Dank dem Wanderleiter, der die Gipfeli berappte. Zuerst führte die Wanderung zum Bahnhof Wassen, denn oberhalb der Station befindet sich der alte Steinbruch „Antonini“ ein Zeitzeuge aus der Blütezeit der Urner Steinbrüche. Im Steinbruchmuseum können die Werkzeuge besichtigt werden, mit denen der Steinmetz in mühsamer Arbeit die Granitblöcke bearbeitete. Zurück nach Wassen wurde die weltbekannte Kirche besucht. Alle hatten die Kirche vom Zug oder Auto aus schon gesehen, aber zum Kirchhügel aufgestiegen waren die Wenigsten. Vom Dorfplatz aus führte das „Schlangenwegli“ in vielen Windungen sanft zur Kirche hinauf. Herrliche Aussicht. Wir verfolgten nun die Züge, wie sie unten in die Kehrtunnels einfuhren und einen Schub höher wieder ans Tageslicht kamen. Nun ging’s hinunter zur Reuss. Von der Brücke beim Pfaffensprung schweifte der Blick hinunter in die Tiefe, wo sich das Wasser durch die enge Schlucht den Weg sucht. Nach Gurtnellen Wiler war an einem herrlichen Picknickplatz Mittagshalt. 2007 wurde der Erlebnisweg Gurtnellen gebaut, dem wir nun folgten. Kurz vor dem Aufstieg zum Felliboden ist der Weg sehr imposant angelegt. Über eine Hängebrücke gelangt man zum Aufstieg zur Kantonsstrasse. An geeigneter Stelle ist eine Aussichtsplattform, welche herrliche Blicke hinunter zum Reusslauf frei gibt. Der Weg führte nun über Treppen aufwärts. Beim höchsten Punkt war eine schöne Brötlistelle mit Hütte erstellt worden. Bald erreichten wir den Weiler Ried mit seiner Kapelle, die dem heiligen Eligius geweiht ist. Nun ging’s nur noch bergab nach Amsteg.

Wir erlebten eine schöne, eindrückliche Wanderung, die alle von der Vielfältigkeit: Wasser, Bahn, alte Strasse, Autobahn und dem schönen Wanderweg beeindruckte. Dem Wanderleiter Rolf herzlichen Dank für die Idee, die Wanderung im Reusstal mit seinen alten und neuen Zeitzeugen zu organisieren.

Georg Müller