Senioren Regio Liestal
Vogelpark in Steinen

Evi Eppler
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Bilder zum Leserbeitrag
7 Bilder
Im Anflug zur Landung
Falkner mit Adler
Mitglieder des SRL im Vogelpark Steinen D Erklärung des Parkbesitzers
Fütterung der Berberaffen im Vogelpark
köstlicher Tafelspitz Hotel zum fröhlichen Landmann
Schwarzwaldbecher zum Dessert

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HansPeter Eppler

Ein ganzer Reisecar gefüllt mit fröhlichen, geselligen Senioren und Seniorinnen des Seniorenvereins Regio Liestal waren unterwegs zur jährlichen Halbtagesfahrt. Unser Ziel war diesmal der nahe gelegene Vogelpark in Steinen D. Über den Rhein, an kleinen Dörfern vorbei und einer gemütlichen Fahrt über den Dinkelberg, erreichten wir bald unser Ziel. Doch nicht ohne ein oder zwei Änisbrötli, gestiftet von Yvonne Bossert unserer Meisterbäckerin. Haben die wieder gemundet!

Im Vogelpark angekommen konnte jeder auf eigene Faust den Park erkunden, mit dem Hinweis des Parkbesitzers um 15.ooh die Greifvogelschau nicht zu verpassen. Der Park ist Seniorengerecht angelegt, die Wege eben und Rollator geeignet und entlang der Vogelvolieren hat es genügend Ruhebänkli. In der Ausstellung der kleinsten bis grössten Vogeleiern lässt es sich herrlich entspannen bei beruhigender Musik und Stille. Übrigens auch für junge Familien sind die verschiedenen Grill- und Spielplätze bestens geeignet.

Punkt drei Uhr fanden sich die Senioren zur Flugshow ein. Es hiess: Hinsetzen und keine Hände in die Höhe strecken, denn die Adler, Geier, Bussarde und Eulen sollten nur auf dem mit speziellen Handschuh tragenden Falkner landen und nicht auf unseren Köpfen. Den starken Luftzug der über unsere Häupter fliegenden Vögel konnte jeder Einzelne mehrmals spüren. Der Seeadler mit seinen 1 Meter 60 cm Spannweite war schon beeindruckend beim Überfliegen unserer Köpfe. Die Eule war dann etwas gemächlicher und schaute uns Menschen mit ihrem Schleierblick skeptisch an. Zum Glück war auch sie eigentlich nur an ihrem Futter interessiert, das sie im Fluge bei jeder Landung vom Falkner zugeworfen erhielt. Zu guter Letzt landete aber doch noch ein Vogel auf dem Kopfe eines Mitgliedes, und man konnte die scherzende Bemerkung hören: Habe schon immer gedacht, dass dieser Mann einen Vogel hat!

Nun hiess es aber weiterziehen zum Berberaffen Gehege. Auch dort erfuhren wir nützlichen Tipps: Bitte nichts in den Händen halten ausser Futter, keine Sonnenbrille auf dem Kopf tragen und keine Esswaren. Denn dies sind begehrte Objekte für die Affen. Dafür erhielten wir Popcorn zur Fütterung der niedlichen Tiere, aber bitte nicht für uns! Schon bald gesellten sich die munteren uns so ähnelnden Tieren zu uns und pickten das Futter aus unseren Händen. Einige seilten sich über unseren Köpfen von Bäumen oder Leitern ab und Schwupps- die Körner waren weg. Vom Streicheln wurde aber abgeraten, denn allzu schnell wird zugebissen. Am Ausgang in einer Vitrine wurden dann noch die verschiedenen Utensilien ausgestellt, die die cleveren Affen dem Publikum schon entwendet hatten. Die zerkratzte, verbogene Brille sah nicht mehr aus, als würde die einem Kurz- oder Weitsichtigen noch etwas nützen.

Da diese Minisafari hungrig und durstig machte, waren alle gespannt wo wir unser Nachtessen einnehmen würden. Schon der Name liess aufhorchen, hiess doch das Einkehr-Hotel“ Zum fröhlichen Landmann“ oberhalb Steinen. Was uns dort erwartete erhielt die Bestnote 6 in Sachen Ambiente, Essen, Service und Gastfreundschaft. Wer von uns Senioren macht sich schon zu Hause Tafelspitz für sich alleine! Dieser war hervorragend zubereitet und von höchster Qualität. Nach dem Schwarzwaldbecher als Dessert musste wohl oder üblich ans Nachhause fahren gedacht werden. Über Kandern gelangten wir wieder in die Schweiz und nach Liestal zurück. Ein schöner Tag mit vielen Eindrücken ging zu Ende und allen beteiligten sei gedankt fürs Mitkommen und der Reiseleitung für die gute Organisation.

Berichterstatterin Evi Eppler