Natur- und Wanderfreunde
Vereinsreise ins Schwarzbubenland

Christoph Erismann
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Wanderfreunde zwei Mal von der Technik begeistert

Für viele Vereinsmitglieder ist die Ausfahrt im Herbst der Höhepunkt des Vereinsjahres. Trotz der mehr als unsicheren Wetterprognose war die Vorfreude gross auf die Reise ins Baselbiet; eine Gegend welche für viele Vereinsmitglieder trotz der geographischen Nähe eher wenig bekannt ist. Für den ersten Zwischenhalt entstieg die Gruppe von gut zwanzig Vereinsmitgliedern dem Reisecar in Bad Bubendorf. In einer geschichtsträchtigen Lokalität – dort wo anfangs des 19. Jahrhunderts die Abspaltung des Kantons Baselland ihren Anfang nahm – gönnte sich die Gruppe eine erste Stärkung mit Kaffee und Gipfeli. Die erste Hauptattraktion des Tages lag nur wenige Fahrminuten entfernst im Schwarzbubenland: Das Musikautomatenmuseum in Seewen. Die äusserst unterhaltsame Führung durch eine der weltweit bedeutendsten Sammlung von mechanischen Musikautomaten vermochte alle Besucher in den Bann zu ziehen. Bereits im 19. Jahrhundert wurden mit filigraner und ausgeklügelter Technik wahre musikalische Meisterwerke geschaffen. Einfache Lochstreifen bringen Orgeln, Geigen, Saxophone und eine Vielfalt weiterer Instrumente zum erklingen. Der historische Salon Bleu, im Stil der Belle Epoque eingerichtet, entführt die Besucher in eine andere Zeit. Dort hatte das jüngste Vereinsmitglied, die fünfjährige Sara, einen kleinen Auftritt und durfte die Gesellschaft die träumerische Melodie aus einer luxuriösen Spieldose vorspielen. Stolz nahm die Kleine den Applaus entgegen und kehrte schnell zu Mama zurück. Am Nachmittag führte die Reise weiter nach Reigoldswil. Die modernen Gondeln der Wasserfallenbahn führten die Suhrer Wanderfreunde die knapp vierhundert Höhenmeter hinauf bis zur Bergstation. Offenbar trug auch der Wettergott an diesem Tag rote Socken, denn die umliegenden Juraberge präsentierten sich bei klarer Sicht in prächtigem Sonnenschein. Während ein Teil der Reisegesellschaft auf der Aussichtsterrasse noch das herrliche Panorama genoss, machte sich eine kleine Gruppe bereits auf den Weg zurück zur Bergstation. Auf sie wartete mit der Schussfahrt talwärts mit dem Trottinett noch ein besonderes Abenteuer vor der Heimreise. Auf der Rückfahrt war jedenfalls die kleine Sara nicht die einzige im Land der Träume.

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