Schweizerische Volkspartei
Verein Bye Bye Abschnitt 2 ist unglaubwürdig!

Denn sie wissen nicht von was sie reden....

Merken
Drucken
Teilen

Die Exponenten des Vereins Bye Bye Abschnitt 2 verbreiten zusammen mit den Mitgliedern des Co-Präsidiums „Umfahrung Mellingen - Nein" in ihrer Argumentation falsche Zahlen und Tatsachen. Erneut wird Behörden unterstellt, dass Verkehrsdaten verschwiegen werden Zitat: Seit der Eröffnung Zürich-West und Knonaueramtautobahn gibt es keinen Stau mehr in Mellingen - Die Verkehrszahlen sind massiv gesunken. Die Verkehrszählung wird unter Verschluss gehalten - Der Bedarf ist nicht nachgewiesen, gefühlt sind es jetzt knapp 9000 Bewegungen pro Tag durch die Altstadt Mellingen". Die SVP Mellingen verfügt über die aktuellen Verkehrsdaten. Grund der durchgeführten Zählung war die „Wirkungskontrolle N20/N4", also die von Co-Präsidium-Mitglied Paul Vogler ins Spiel gebrachte neue Autobahn Knonaueramt, welche nach seinen bekanntlich wie immer fundierten und seriös recherchierten Fakten für die Region Mellingen eine enorme Entlastung darstellen soll. Einmal mehr müssen wir seine Glaubwürdigkeit in Frage stellen, denn die Auswertung des Departement BVU zeigt genau das Gegenteil. Der Verkehr hat sogar noch zugenommen! Zu Spitzenzeiten fahren nun 18'610 Fahrzeuge durch die Altstadt Mellingen (Stand 2008, 17'862)! Anscheinend haben die Gegner vergessen, dass die Strasse über zwei Spuren verfügt und der Verkehr somit in zwei Richtungen rollt bzw. staut, denn ihre gefühlten Bewegungen entsprechen lediglich einer Fahrtrichtung. Zudem wurde das Angebot des öffentlichen Verkehrs ausgebaut und die bestehenden Strassenverhältnisse sind nicht für die eingesetzten Gelenkbusse geeignet. Das Co-Präsidium wäre gut beraten, wenn sie ihr Team mit Mike Shiva komplettieren, welcher die zukünftigen Verkehrsprognosen evtl. mittels Kartenlegen genauer prophezeien wird. Erstaunlicher ist aber, dass sich linke und grüne Mitglieder des Grossen Rates, welche eigentlich über das Projekt bestens informiert sein sollten, mit solchen „gefühlten" Zahlen und unseriösen Recherchen in Verbindung bringen lassen.