Unihockey-Club
UHCB Damen: Sieglos in die Weihnachtspause

Am Wochenende gastierte die 1. Liga der Damen in der "Isenlauf-Arena" in Bremgarten. Für die Heimrunde hatten sich die motivierten Löwinnen viel vorgenommen und trotzdem fanden sich am Schluss keine zusätzlichen Punkte auf unserem Tabellen-Konto.

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Red Devils March-Höfe Altendorf - UHCB 5 : 3 (1 : 2)

Im ersten Spiel auf heimischen Terrain wurde den Gegnerinnen aus Altendorf zu Beginn wenig Platz gelassen. Nach jedoch zwei Ballverlusten vor dem Löwen-Tor stand es schnell 0:2 für die Gäste. Das war nun aber kein Grund die Hoffnung bereits aufzugeben; im Gegenteil. Noch vor der Pause gelang der Anschlusstrefffer zum 1:2 mit einem beherzten Weitschuss.

Nach Wiederbeginn hatten die Löwinnen einen Teil ihres Willens und Konzentration in der Kabine gelassen und wir mussten uns schon bald mit einem weiteren "geschenkten" Tor, für die nun immer besser ins Spiel kommenden Gegnerinnen, auseinandersetzen. Dem 1:3 folgte dann aber das viel umjubelte und schön herausgespielte 2:3. Statt den Ausgleich zu erziehlen, wurden wir dann aber mit zwei weiteren Gegentreffern zum 2:4 und 2:5, für unsere inkonsequente Verteidigungsarbeit bestraft. Es gelang zwar noch das 3:5, doch das Spiel beherrschten nun die "Roten Teufelinnen" und brachten den Vorsprung über die Zeit.

Powermäuse Brugg - UHCB 12 : 9 (6 : 5)

Nach den Teufeln folgten die Mäuse aus Brugg, welche die Löwinnen in dieser Saison nun schon zum dritten Mal (Cup und Hinspiel) besiegen wollten. Dementsprechend vorgewarnt starteten wir konzentriert aber auch bissig in die Partie und konnten schon bald den Treffer (nach einem Sololauf) zum 1:0 feiern. Die Retourkutsche zum 1:1 kam prombt mittels Freistoss unmittelbar vor dem Löwen-Tor. Auf diesen vorausgegangenen Abwehrfehler folgte nun kaltblütig die erneute Bremgarter Führung (2:1) durch einen Bogenlauf von links. Durch eine Einzelaktion und wiederum einem Freistoss gelang den Gegnerinnen nun die erstmalige Führung zum 2:3, auf welche wir aber die passende Antwort hatten, und mit den Toren 3, 4, und 5 die Führung wieder übernehmen und ausbauen konnten. Ab da verstanden wir es aber nicht unsere personelle Überzahl (die Bruggerinnen waren nur mit 5 Feldspielerinnen angereist) klug einzusetzen um die Powermäuse kontrollieren zu können. Im Gegenteil; durch unnötige Ballverluste und Fehlern wurden wir nervös und mussten nach drei Gegentreffern in Folge, mit einem 5:6 in die Kabine.

Bei Wiederanpfiff gelang zwar sogleich der Ausgleich zum 6:6, doch danach folgte leider die Krise im Spiel der Löwinnen. Der Biss aber auch die Konzentration verflogen und die routinierten Powermäuse konnten mit drei (unnötigen) Toren in kurzer Zeit auf 6:9 davonziehen. Ein Timeout musste her. Die Reusstädterinnen kamen wieder auf Kurs und schossen die Tore zum 8:9. Trotz dieses Aufschwungs blieben die Fehler nicht aus und die Bewegung im Aufbau fand kaum mehr statt, so dass die Pässe nicht mehr ankamen und wir uns trotz nummerischer Überlegenheit ständig in unserer Abwehrzone befanden. Daraus resultierte das 8:10, was uns seltsamerweise aus der Fassung brachte. Statt "cool" zu reagieren, kamen nun die Nerven ins flattern. Es folgte eine unnötige Strafe und das 8:11. Unsicherheit lähmte nun unser gesamtes Spiel, was die Bruggerinnen eiskalt zum 8:12 ausnutzten. Der Treffer zum 9:12 Endstand war dann lediglich noch etwas Kosmetik auf ein leider verlorenes Spiel, das eigentlich hätte gewonnen werden müssen.

In beiden Partien spielten:
M. Keller, F. Zuber, S. Bischofberger, D. Muriset, F. Huwyler, F. Neukom,
R. Da Rugna, P. Fisch und A. Mutter

Natürlich wollen wir uns für die grosse (für uns ungewohnte) Unterstützung bei beiden Spielen Bedanken. Vielleicht kommen die Festtage zur richtigen Zeit. Vielleicht aber auch zu früh. Denn gerne hätten wir das Jahr positiv abschliessen wollen. Wir wissen, dass wir spielerisch noch zulegen müssen, und mussten wieder einmal schmerzlich erfahren, dass Spiele auch im Kopf entschieden werden. Neues Jahr, neuer Biss: WE NEVER GIVE UP!