Männerriege
Turnfahrt der Männerriege Oberentfelden

Pius Meyer
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Traditionsgemäss machte sich am Bettagwochenende eine frohgelaunte, 30-köpfige Turnerschar unter der kundigen Leitung von Hans Lanz auf zur sonnendurchfluteten Turnfahrt 12. Pünktlich um 06.50 entführte uns der Car „Teufer Wohlen“ via Brünig-Innertkirchen nach Handegg, wo wir uns bei Kaffee und Gipfeli stärkten. Schliesslich ging es nun darum, zu Fuss zum Gelmersee hochzusteigen oder sich von der steilsten Standseilbahn Europas, einer Werkbahn mit bis zu 106% Steigung, auf 1860 Meter hochzubringen. Je nach Zeit und Lust war für die Mutigen eine Wanderung um den Stausee auf dem Programm, und wen der Mut noch nicht verlassen hatte, liess sich fast überhängend von der Gelmerbahn wieder hinuntergleiten. Per Car ging die Reise weiter zur Gerstenegg, wo wir unter kundiger Führung in zwei Gruppen die Kraftwerksanlagen besichtigen durften. Die Grimselwelt einmal im Berginnern zu erleben, war faszinierend und eröffnete neue Einsichten. Das Labyrinth der Stollen, Wasserleitungen, Turbinen, Pumpspeicherwerke und zuletzt die faszinierende Kristallkluft boten viel Gesprächsstoff, Fragen und Bewunderung. Die Kraftwerke Oberhasli KWO, das Kraftwerk Nummer eins im Alpenraum, produzieren für über 1 Million Menschen den lebenswichtigen Strom.

Beeindruckt ereichten wir in Aeschi zur Übernachtung das Gästehaus Seeblick. Im Hotel Sternen erwartete uns ein ausgezeichnetes Menü. Der Präsident, Herbert Wiederkehr, informierte die Anwesenden über aktuelle Vereinsereignisse und dankte dem Organisator für die perfekte Durchführung der Turnfahrt und den guten Draht zu Petrus! Bei Speis und Trank wurde die Kameradschaft gepflegt und mancher Gedankenaustausch gepflegt. Auch ein Jässchen in Ehren durfte nicht fehlen.

Der Morgen verdiente seinen Namen: Sonntag. Für die einen ging es, vom Morgenessen wohl gestärkt, bald los: per Car erreichten wir das Kiental und von dort führte eine gut 5-stündige Wanderung via Engel zur Wätterlatte und hinunter nach Suld. Andere wählten den etwas kürzeren Weg von Aeschiried hinauf zur Brunnihütte oder zur Greberegg und gelangten via Pochtenfall zum gemeinsamen Ziel: Restaurant Pochtenfall. Nachdem der Durst gelöscht war, ein kleines Dessert oder Zvieri noch den Platz im Magen fand, war es an der Zeit, den Heimweg in Angriff zu nehmen. Um 19 Uhr in Oberentfelden angelangt konnten wir frohen Mutes das klassische Turnfahrt-Photo schiessen und auf einen unfallfreien, gelungenen Anlass zurückblicken im frohen Wissen, dass es nächstes Jahr schon wieder soweit ist.

pime