Unihockey
Tigersharks Kulm: Last Minute Sieg gegen Merenschwand

Matthias Amstutz
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Gegen Gossau setzte es eine knappe 4-7 Niederlage ab, dafür zogen die Tigersharks 9 Sekunden vor Ende gegen Merenschwand den Kopf aus der Schlinge und setzten sich glücklich mit 5-4 durch. Trotzdem reichten diese zwei Punkte für die Playoffs nicht.

UHC Tigersharks Kulm 4-7 UHCevi Gossau

Die Tigersharks starteten bissig in die Partie. Mit Pressing setzten sie den Gruppensieger Gossau unangenehm unter Druck. In der zehnten Minute liessen die Unterkulmer dem Rekordmeister erstmals zu viel Platz. Dies nützte Gossau mit einem Distanzschuss zum 0-1 aus. Doch postwendend glichen die Wynentaler aus. Wenig später konnte Gossau wieder vorlegen und die Tigersharks egalisierten den Spielstand vor der Halbzeit. Nach dem Seitenwechsel waren die Aargauer die aktiviere Mannschaft und gingen erstmals in Führung. In der Folge verpassten es die Kulmer die Partie vorzuentscheiden. Sie versiebten mehrere Tormöglichkeiten und kriegten zehn Minuten die Quittung. Durch einen Dreifachschlag entscheiden die Gossauer das Spiel zu ihren Gunsten. Am Schluss verloren die Tigersharks unglücklich mit 4-7.

UHC Tigersharks Kulm 5-4 Ramba Zamba Merenschwand

Gegen den Kantonsrivalen Merenschwand erwischten die Kulmer einen miserablen Start. In der Offensive waren die Wynentaler zu harmlos und defensiv liessen sie dem Gegner zu viel Raum, welcher Merenschwand mit 3 Treffer bestrafte. Immerhin vermochte Pascal Hirt nach einem Gerangel vor dem gegnerischen Tor den Ball im Netz zu versenken. Nach dem Seitenwechsel drehten die Tigersharks auf. Sie setzten Merenschwand mächtig unter Druck und dieser Einsatz wurde mit Treffern belohnt. 10 Minuten vor Schluss war die Partie wieder ausgeglichen. Doch danach liessen sie dem Gegner wieder zu viel Platz und Merenschwand ging erneut in Führung. Vier Minuten vor Schluss erwischte Neuzugang Claudio Müller den gegnerischen Torhüter in der nahen Ecke und konnte damit die Partie erneut ausgleichen. Um eine virtuelle Chance auf die Playoffs zu haben, musste jedoch ein Sieg her. Deshalb setzten die Kulmer in der Schlussphase nochmals alles auf eine Karte und agierten zu viert. Lange Zeit trug das Unterfangen keine Früchte, doch neun Sekunden vor Schluss würgte Rafael Geiser den Ball über die Linie und somit gewannen die Tigersharks die Partie doch noch.

Nun waren die Unterkulmer auf Schützenhilfe angewiesen. Cazis und Lengnau mussten Gansingen besiegen. Cazis unterstütze das Unterfangen mit einem deutlichen 8-1 Sieg, doch Lengnau verlor knapp mit 5-7 und dies war gleichbedeutend das Saisonende für die Wynentaler.

Saisonfazit

Aus sportlicher Sicht sind mit Gossau, Cazis, Lengnau und Gansingen die richtigen vier Teams der zweiten Gruppe in den Playoffs. Die Tigersharks waren diese Saison zu unkonstant. Anfang bis Mitte Saison musste der Headcoach Simon Hunziker auf wichtige Leistungsträger verzichten. Dadurch gaben die Wynentaler mehrere Punkte gegen Underdogs ab. Trotz den Rückschlägen standen die Unterkulmer immer wieder auf und setzten sich in der Rückrunde gegen die Topteams Lengnau und Gansingen durch. Doch auf den Zwischenspurt folgten auch wieder Rückschläge. Die deutliche Klatsche gegen Cazis war ein Dämpfer für das Torverhältnis und vier Spiele vor Schluss resultierte gegen ZuWu nur ein Unentschieden. Durch dieses ewige auf und ab reichte es schlussendlich knapp nicht in die Playoffs.

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