Tennisclub Rheinfelden
Tennisclub Rheinfelden vor dem Aufstieg in die Nationalliga B

Robin Carrard
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Bilder zum Leserbeitrag

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Bei den meisten Interclub-Equipen sind die finalen Ernstkämpfe bereits Anfang Juni absolviert worden - auch beim Tennisclub Rheinfelden. Nur noch zwei Auswahlen aus der Zähringerstadt leisten Überstunden, was beim wichtigsten Mannschaftwettbewerb im Schweizer Tennissport positiv zu werten ist. Beide Teams kämpften um einen Aufstieg in die nächsthöhere Spielklasse.

So schrieben die Damen 50+ (1. Liga) unbeirrt an ihrer eigenen Erfolgsgeschichte, nachdem sich die Auswahl dank vier deutlichen Erfolgen in der Vorrunde - und trotz einer Niederlage gegen den inzwischen ausgeschiedenen Tabellenführer aus Wilderswil (2:4) - als einer von nur zwei besten Gruppenzweiten für die erste Promotionsrunde qualifiziert hatte. Dort kam es am letzten Wochenende auswärts zum Vergleich mit dem TC Oberuzwil, dem Erstplatzierten einer anderen Gruppe. In der fernen Ostschweiz setzten sich Regula Bisig, Karin Bürgi, Carmen Hunkeler und Katharina Schöni souverän mit 5:1 durch, nachdem die TCR-Equipe schon nach den Einzeln um zwei Längen in Führung gelegen hatte. Dabei waren zwei Duelle über die volle Distanz von drei Sätzen gegangen. Beide endeten mit einem Punktgewinn für die eingespielten Fricktalerinnen, wodurch sie nur noch einen einzigen Vollerfolg vom allerersten Aufstieg einer TCR-Mannschaft in die Nationalliga B entfernt sind. Dafür gilt es am nächsten Wochenende beim finalen Gastspiel gegen einen stark besetzten Tennisclub Seeblick Zürich aber erneut über sich hinauszuwachsen.

Auf dramatische Weise verpassten die Herren 1 55+ einen Aufstieg in die 2. Liga im Duell zweier Gruppensieger gegen den Tennisclub Old Boys Basel. In der Vorrunde waren die Rheinfelder in vier Pflichtspielen noch ohne Niederlage geblieben, nun fanden sie - mit Dieter Grimm, Peter Sammarchi, Fred Surer und Peter Wahl zum Endspiel angetreten - im Basler Traditionsverein einen ebenbürtigen Gegner. Nach vier Einzelpartien stand es 2:2. Als auch beide Doppel gespielt waren, hiess es 3:3-Unentschieden. Am Ende entschied das Satzverhältnis (6:7) zu Ungunsten der TCR-Auswahl, obwohl sie mehr Games (59:55) gewinnen konnte. Ein identisches Schicksal hatten Ende Mai auch schon die Damen Aktive erleiden müssen, was dem Abstieg aus der 1. Liga gleichkam. Insgesamt kam es beim Interclub 2015 nicht weniger als dreimal zu entscheidenden Aufstiegsduellen zwischen Old Boys Basel und Rheinfelden. Dabei waren vor den Herren 1 55+ auch die Herren 45+ (1. Liga) als hauchdünner Verlierer vom Spielfeld gegangen. Einzig das TCR-Fanionteam, welches in der Folge in der höchste Regionalliga aufsteigen sollte, vermochte sich gegen den Ausbildungsclub von Roger Federer in dieser Spielzeit souverän durchzusetzen.