Männerturnverein
Tartarenhut anstatt Chlausmütze

Richard Gähwiler
Drucken
10 Bilder
Apéro beim Lagerfeuer
Bereit für das Fest
Die Auswahl an Grilladen - für alle etwas
Verantwortlich fürs Feuer
Um was geht es hier?
Es brutzelt auf allen Seiten
Samichlaus - einmal anders
Auch dem Chlaus sei ein Bierchen gegönnt
Frühstücks-Zöpfe für alle!

Es waren nur eine Handvoll Männerturner welche sich zu Fuss zum Samichlaus wagten. War der Grund das bissig-kalte Wetter oder der schweisstreibend-steile Schlussanstieg zur Jägerhütte? Am Lagerfeuer traf man dann auf eine beachtliche Männer-Runde, welche das Ziel motorisiert erreicht hatten. Gemeinsam genoss man einen kühlen ‘Weissen’ den Toni grosszügig nachreichte. Auch in der Hütte loderte bereits ein heimeliges Cheminée-Feuer. Barni und Martin, die beiden weiteren Helfer des Chlaushock-Teams, hatten Raum und Tische weihnächtlich geschmückt. So war es eine Freude in dieser gemütlichen Atmosphäre ein Plätzchen zu suchen.

Freude erst recht als Toni in kurzer Ansprache das Menü präsentierte: ein gemischter Salat der noch serviert werde. Dann aber Selbstsorge, das heisst man bediente sich am reichhaltigen Fleisch-Buffet. Die auserwählten Stückchen hatte dann jeder nach seinem Gusto am XXL-Tartarenhut zu präparieren. Bevor es aber soweit war, ein paar erklärende Worte des Präsidenten, Edwin Keusch: «Diesen kulinarischen Höhenflug offeriert der Verein speziell für das Chlaushock-Dream-Team. Zehn Jahre haben Toni, Barni und Martin diesen Anlass nun organisiert». Man dankte dies den dreien mit zünftigem Applaus. Gleiches dann auch für den Präsidenten, welcher das Dessert, eine Rahm-Creme Schnitte, spendierte. Auch die ‘weinischen’ Getränke wurden offeriert - HansPeter Luzio von der Vinazion Muri AG war der grosszügige Spender - was der Präsident ebenfalls verdankte. Dann ging es los! Auf Grund der XXL-Ausführung konnte man ohne Gedränge sein Fleisch-Stückchen am pyramidenförmigen Grill brutzeln lassen. Die üppige Fleisch-Auswahl und -Menge liess einige sogar auf die köstlichen Kartoffeln in Alu verzichteten.

Mit vollgeschlagenen Bäuchen denkt sich’s schlecht dachte Richard und präsentierte das traditionelle Quiz unter dem Thema «Unnützes Wissen». Für Beni, Hansi und Edwin war ihr Wissen gar nicht so unnütz. Sie belegten die Podestplätze und konnten aus dem «Gabentempel» etwas Schönes, Flüssiges oder Kulinarisches auswählen.

Dann wars wieder soweit. Nicht in rotem Chlausmantel und wallend-blondem Bart, auch nicht als «Herr Fischer von der Fischer-Bettwarenfabrik, Au-Wädenswil am Zürisee» trat er auf. Heuer hatte Andi Keusch seinen Auftritt mit Blaulicht, in hohen Schuhen als WK-Soldat in militär-grünem Kaputt, Flaschenbodenbrille und Fahrradlenker mit Rückspiegel polterte er in die Runde. Mit seiner Geschichte, Witze und Ausführungen zu seinem Soldatenleben faszinierte er alle zu fast pausenlosem Gelächter. Da er von den Männerturnern nur Gutes zu hören glaubte, brachte er für alle einen Zopf für das morgige Frühstück. Für einige kam dies dann schneller als zu erwarten war. Einmal mehr genossen die Männerturner ein gemütliches Fest unter Freunden. RG

Aktuelle Nachrichten