Schweizerische Volkspartei
SVP Windisch sagt JA zur Südwestumfahrung

Marcel Siegrist
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Seit ihrem Bestehen ist die Autostrasse in Hausen unvollendet geblieben. Von Anfang an war angedacht, sie zu einer echten Südwestumfahrung zu verlängern; die Pläne dazu existieren seit langem. Die Bemühungen, diese einzig sinnvolle Lösung auch umzusetzen, scheiterten in der Vergangenheit wiederholt am politischen Unwillen auf Kantonsebene und in der Nachbarstadt. Nicht zuletzt hat sich bereits Alt-Gemeindeammann Walter Spillmann für die Südwestumfahrung starkgemacht – es wäre ihm und uns allen zu gönnen, wenn das Werk endlich vollbracht würde. Nun rückt die Realisierung der Pläne tatsächlich einen entscheidenden Schritt näher. Der Grosse Rat und auch die Stadt Brugg haben sich mit grossem Mehr dafür entschieden; der Ball liegt nun beim Stimmvolk. Bei der Vorlage, über die am 9. Juni abgestimmt wird, kann nicht nur von Vorteilen, sondern geradezu von einer Notwendigkeit gesprochen werden.

Für die weitere Entwicklung des neu erstarkten Zentrums rund um den Campus ist eine Entlastung der Durchgangsstrasse K 118 essentiell. So werden Heerscharen von Besuchern des Campussaals erwartet, der Werkverkehr wird nicht zu vernachlässigen sein und die Studierenden und Angestellten werden wohl trotz nahem Bahnhof teilweise motorisiert anreisen. Auch der öffentliche Verkehr wird mit dem neuen Busbahnhof Süd den Druck auf die bestehenden Strassen erhöhen und zudem werden auf der Fehlmanmatte, neben dem Windischer Gemeindehaus und im Unterdorf verschiedene Projekte realisiert, die Menschen und damit Verkehr anziehen. Schliesslich werden mit dem Bau der Südwestumfahrung die Habsburg- und die Unterwerkstrasse entlastet. Besonders bei ersterer führt das grosse Verkehrsaufkommen schon heute trotz Zone 30 immer wieder zu gefährlichen Situationen mit Fussgängern und Velofahrern. Diese Gefahr lässt sich durch die vorgeschlagene Entlastung verringern.

Die SVP Windisch empfiehlt daher, die Vorlage zur Südwestumfahrung am 9. Juni anzunehmen.

Für die SVP Windisch: Bernhard Stüssi

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