SVP Neuenhof
SVP erkundet den Kulturweg

Franz Mazenauer
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Bilder zum Leserbeitrag
11 Bilder
Am Ententeich
Interessierte Zuhörer
Am Start bei den "Raumwürfel"
"Ohne Titel"
Wappenscheibe im Kreuzgang, rechts das Wappen des Klosters
"Ciel-Terre-Ciel"
"Skulptur am Wasser"
"Das grosse Weib"
Auf dem Weg
Prosit in der Lägerebräu

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Elf Personen, ein Kleinkind und ein Hund trafen sich am Samstagmittag auf dem Steg des Limmatkraftwerks zu einer Besichtigung des Kulturweges Limmat. Ruedi Sommerhalder vermittelte uns ein riesiges Wissen über die Klosterhalbinsel, die Limmat, das Kraftwerk und den Kulturweg. Es war aber nicht nur Wissen, seine ganze Verbundenheit mit diesen historisch so belasteten Flusswindungen sprach aus seinen Worten. Sein Vater arbeitet im Kraftwerk und er ist an der Kraftwerkstrasse aufgewachsen.

Vom Stauwehr aus führte er uns entlang der Fischtreppe hinunter zur Holzbrücke, erbaut 1818 durch Blasius Baldischweiler, nachdem die Franzosen auf ihrem Rückzug die alte Grubenmannbrücke mit Stroh gefüllt und angezündet hatten.

Bei der Holzbrücke konnten wir ersten zwei Kunstwerke "Raumwürfel" und "3 x Form" betrachten und zu jedem Haus auf der Wettiger Seite hatte unser Führer einen Geschichte zu erzählen von der ersten Taverne, von der Fähre, von Brandstiftern und natürlich auch von der Spanisch-Brötli-Bahn.

Ganz reizend, der schön angelegte Klostergarten mit dem Ententeich und dann durch das Säuligässli in den Kreuzgang des Klosters. Hier hörten wir die Sage von Heinrich von Rapperswil dem Kreuzritter, der auf der Heimfahrt in Seenot geriet und darauf für die Rettung Maria den Bau eines Klosters versprach: "und der Meerstern führte ihn darauf von Rapperswil bis in die wunderbare Schlaufe der Limmat!"

An weiteren Kunstwerken vorbei "ohne Titel" und "Ciel - Terre - Ciel" führte uns der Weg wieder hinunter zum Limmatsteg bei der Webermühle, zum Ausfluss der Wassers, das den Strom erzeugt hatte und zu einer wunderbaren Natur mit der gezähmten Limmat, belebt durch die neuen Wassermassen, die hier wieder fliessen können.

Wieder limmataufwärts betrachteten wir "Das grosse Weib", den "Bildstock Wachstumslinie" und den "Steinring" erreichten wir nach fast zwei Stunden die Gwaggeli - Brugg (Paul-Fischer-Steg) und die alte Spinnerei, dort wo sich zu unserem Glück auch die "Lägerebräu" eingenistet hat. Bei einigen Gläsern Lägere Original konnten wir begleitet von der Herbstsonne unsere Gewählten in Gemeinderat, Steuer- und Finanzkommision noch würdig feiern.

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