SVP Schweizerische Volkspartei
SVP diskutiert die Gemeinde-Traktanden

Thomas Friker
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Die SVP Oberentfelden traf sich zur Diskussion der Gemeindeversammlungstraktanden, welche mit dem Projektierungskredit für den Zukunftsraum Aarau gewisse Brisanz enthalten, im Gemeindehaus. Analog der Reihenfolge anlässlich der Gemeindeversammlung vom 25. November behandelte man die Traktanden. Bezüglich der Bewilligung einer zusätzlichen Stelle bei den technischen Betrieben in Oberentfelden für die Zusammenarbeit mit der Elektrizitätsversorgung Muhen konnten die Vorteile für Oberentfelden nicht klar eruiert werden und es blieben auch Fragen ungeklärt offen, weshalb man zu diesem Traktandum keine Parole fasste. Auch über den Zukunftsraum Aarau fand nach gut wiedergegebenen Informationen durch den Gemeindeammann eine rege Diskussion statt. So hatte es Befürworter, welche wie der Gemeinderat die Abklärungen, welche mit diesem Projektierungskredit in drei Etappen bis 2020 getroffen werden sollen für eine definitive Entscheidungsgrundlage für die schlussendliche Zu- oder Ablehnung einer Fusion, gut finden. Andere, welche schon bei der Bevölkerungsumfrage wegen der vermutlich bei einer Fusion mit Aarau abnehmenden Einflussnahme auf das Gemeindegeschehen Mühe haben oder solche, welche den Volkswillen, welcher bei der Befragung mit der meisten Zustimmung von über 65 % zu einer Fusion nur von Ober- und Unterentfelden, zu wenig berücksichtigt sehen, votierten eher gegen den Projektierungskredit. Die schlussendlich durchgeführte Abstimmung unter den Versammlungsteilnehmern ergab eine mit einer Stimme Unterschied knappe Mehrheit für die Zustimmung zum Projektierungskredit von CHF 238'000. Beim anschliessend einstimmig genehmigten Budget gab Gemeindeammann Markus Werder vorgängig die grössten Abweichungen zum letztjährigen Budget bekannt und informierte auch über die vorgesehenen Projekte in der Investitionsrechnung mit einer Zunahme von knapp über CHF 1,0 Mio. der Neuverschuldung, was trotz Budget mit Ertragsüberschuss wenig bis keinen Spielraum beim Steuersatz zulässt. Danach wurden noch einzelne von Versammlungsteilnehmern an die beiden SVP-Vertreter im Gemeinderat gestellten Fragen beantwortet. Ernst Schweizer, Mitglied des Kreisschulrates, tat seinem Unmut kund, dass sich die Kreisschulpflege mit der Wahl eines neuen Schulleiters so lange Zeit lässt. Anschliessend begab man sich zum Umtrunk noch ins Gasthaus Engel und liess die Versammlung bei angeregten Diskussionen über die vergangenen Wahlen und insbesondere den 2. Wahlgang für den Regierungsrat, für welchen klar für die Stimme an Bezirksgerichtspräsidentin Franziska Roth gebeten wird, ausklingen. (TFR)