Schweizerische Volkspartei
SVP Baden befürtwortet Kulturkonzept der Stadt

Einwohnerrat vom 25. Januar

Marcel Siegrist
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Im Zentrum der kommenden Einwohnerratssitzung wird das neue Kulturkonzept stehen, welches nebenbei auch eine Neuorganisation der Abteilung Kultur beinhaltet.
Die SVP Baden befürwortet das neue Kulturkonzept der Stadt Baden grundsätzlich. Die Ausführung des neuen Konzeptes hängt aber wie bereits in der Vergangenheit von den darin involvierten Personen ab. Wir werden es somit auch in Zukunft nicht unterlassen, die verschiedenen Projekte kritisch zu hinterfragen und gegebenenfalls zu intervenieren.
Hingegen wird die Neuorganisation der Abteilung "Kultur" von unseren Fraktionsmitgliedern mehrheitlich abgelehnt. Wir sehen nicht ein, weshalb für diese Abteilung 180 Stellenprozente zusätzlich geschaffen werden müssen. Diese würden zusätzlich jährliche Nachfolgekosten in der Gesamthöhe von rund 280'000 Franken nach sich ziehen. Hier vertreten wir klar die Meinung, dass das neue Kulturkonzept auch mit geringeren Ressourcen umgesetzt werden kann.
Ein weiterer Schwerpunkt der Einwohnerratssitzung beinhaltet den Einbau eines Kunstrasenspielfelds im Stadion Esp. Wir sind der Überzeugung, dass bei dieser Massnahme und den dadurch freiwerdenden Kapazitäten diverser Turnhallen sämtliche Sportvereine der Stadt Baden profitieren werden. Für die verschiedenen Mannschaften des FC Baden bedeutet dies zudem, dass man in Zukunft während des gesamten Jahres unter freiem Himmel seinem Hobby nachgehen kann. Aktuell können die Rasenplätze rund die Hälfte des Jahres nicht benutzt werden. Ohne Zweifel würde mit einem Ja zu dieser Vorlage das gesamte Vereinswesen in unserer Region gestärkt werden.
Desweiteren soll die Abrechnung in der Höhe von CHF 480'000.- bezüglich des Baukredits für die Sanierung des Gemeinschaftszentrums Arche Rütihof genehmigt werden. Diese Sanierungen wurden bereits rund 6 Jahre nach der Erstellung des Gebäudes nötig. Die SVP Baden wird die Abrechnung des Baukredites gutheissen. Gleichzeitig erwarten wir allerdings vom Stadtrat, dass kommende Projekte künftig mit grösserer Sorgfalt geplant werden um solch horrende Folgekosten infolge Fehlplanungen weitgehend ausschliessen zu können. (svP)