Frauensportverein
Stimmungsvoller Weihnachtsmarkt

Der Frauensportverein führte Regie

Irène Brunner
Drucken
Teilen
3 Bilder

(bi) Schöner hätte sich der Weihnachtsmarkt in Schneisingen nicht präsentieren können. Nachts zuvor zog sich Mutter Natur speziell für diesen Anlass ein weisses Kleid an. Rund ums Gemeindehaus herrschte emsiges Treiben, hier fehlte noch eine Kleinigkeit, dort musste noch ein zusätzliches Kabel installiert werden. Die letzten Lämpchen und Dekorationen wurden an seinen Platz gebracht, während sich die ersten Marktfahrer einrichteten. Anfangs ganz sanft, später immer heftiger wirbelten Flocken vom Himmel, ein herrlicher Anblick, wie sie im Schein der vielen vielen Lichter schliesslich den Platz bedeckten. Das vielfältige Angebot des stimmungsvollen Weihnachtsmarktes lockte bereits die ersten Besucher an, denn bekanntlich gilt, am Anfang ist die Auswahl am grössten. Beim Bummel über den Markt gab es dann auch vieles, das man für sich selbst oder als Weihnachtsgeschenk erstehen oder ganz einfach bestaunen konnte. Das Angebot reichte von hölzernen Sternen in jeder Grösse mit und ohne „Innenleben", wetterfesten Betonfiguren, exklusivem Schmuck, wunderschönen Adventskränzen und -gestecken. Selbstgeschreinertes, währschaftes aus Holz, vom Vögelhäuschen, über den Stall, bis hin zum „Schemeli" und den selbstgestrickten Socken. Reichlich war die Auswahl an feinen Widemer- Konfitüren oder Gebranntem „made by Noldi" und selbsgebackenem knusprigen Brot. Die Wahl fiel schwer, beim Kauf der kunstvoll gefertigten Karten. In der Essmeile konnte man die kulinarischen Gelüste stillen. Es duftete herrlich nach deftigen Würsten vom Grill und köstlichem Raclette . Daneben kochte über dem Feuer eine währschafte Gerstensuppe im Pfadikessel. Im Hintergrund pries die Verkäuferin Annalies lautstark ihre frisch und direkt vom Eisen produzierten Bretzeli an. Der würzige Glühwein fehlte ebenso wenig wie der heisse Punsch. Wer sonst den Durst löschen wollte, fand am mächtigen Weinbaum sicher das Passende. Männiglich schlenderte gutgelaunt und dick eingepackt durch den Markt und oft hörte man: „Ach du bist es ! Ich habe dich nicht erkannt in dieser Aufmachung." Wer beim Einkaufen, Bummeln und Staunen bei den tiefen Temperaturen klamme Finger und kalte Füsse kriegte, konnte sich bei Kaffee ,Torten und Kuchen im Dachgeschoss des Gemeindehauses in der gemütlichen Kaffeestube erwärmen. Das Musikzimmer im Untergeschoss wurde zur Bastelstube umfunktioniert und unter kundiger Anleitung von Andrea bastelten die Kinder in allen Varianten Schlüsselanhänger aus Korkzapfen. Sie waren so eifrig bei der Sache , dass manche mehrere Prachtsexemplare anfertigten und ihre Kunstwerke sogar zum Verkauf anboten. Abnehmer fanden sie allemal. Das Gartenhäuschen von Irma wurde zum wunderhübschen Märchenhaus, wo die Fee Yolanda geheimnisvolle Geschichten erzählte. „Leise rieselt der Schnee", im wahrsten Sinne des Wortes, ertönte von der anderen Seite. Eine Auswahl Männer der Musikgesellschaft erfreute die Besucher mit ihrem Klängen Ebenso begeistert war man ob den adventlichen Weisen, dargeboten von Irenes Flötengruppe, die mit ihrem Spiel für die Sternenwoche sammelten, d.h. „Kinder helfen Kindern", dieses Jahr für Kinder in Burma. In einer Ecke drehten grössere Buben Zuckerwatte in verschiedenen Farben, in einer anderen Ecke drehte sich ein Karussell für die kleinsten Marktbesucher. Es gäbe noch viele kleine Dinge zu entdecken, schade eigentlich, dass dieser liebevoll hergerichtete Markt nicht länger bestehen bleibt. Kaum alles schön aufgestellt, heisst es schon wieder abräumen. Doch - der nächste Weihnachtsmarkt kommt bestimmt.

Aktuelle Nachrichten