Christlichdemokratische Volkspartei
Stellungnahme zum Richtplan 2011

Die CVP Lenzburg fordert ein langfristiges Konzept, wie mit dem immer grösseren Verkehrsaufkommen langfristig umgegangen werden soll. Verkehrsflüsse sollen regional betrachtet und Verkehrsknotenpunkte entlastet werden.

Sabine Sutter
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Der neue Richtplan 2011 sieht vor, dass bei Anpassungen die nachhaltige Entwicklung gefördert wird. Was die zukünftige Verkehrsplanung in Lenzburg betrifft, wird diesem Grundsatz jedoch nicht nachgelebt, Siedlungstrenngürtel und sogar Landschaften von kantonaler Bedeutung werden dem Mobilitätsbedürfnis der Einwohnerinnen und Einwohner anderer Gemeinden geopfert, ohne dass ein entsprechender Ausgleich vorgesehen wäre. Im Gegenteil wird immer mehr Verkehr über Lenzburg abgewickelt.

Lenzburg trägt damit die negativen Folgen der demographischen Entwicklung im Freiamt und im Seetal in ökonomischer wie auch in ökologischer Hinsicht.

Die CVP Lenzburg fordert daher, dass

  • die Verkehrsflüsse regional betrachtet und Verkehrsknotenpunkte entlastet werden
  • alle neuen Projekte auf Nachhaltigkeit geprüft werden
  • die Ostumfahrung aus dem Richtplan gestrichen werden soll
  • ein regionales Verkehrleitsystem mit Pförtnersystem den Verkehr aus dem Freiamt und dem Seetal dosiert auf Lenzburg abgeben soll
  • die Spange Hornerfeld nicht den Status Festsetzung erhalten soll
  • statt dessen der Knoten Neuhof ausgebaut und die Bünztalstrasse um eine Spur verbreitert wird

Die CVP Lenzburg fordert ein langfristiges Konzept, wie mit dem immer grösseren Verkehrsaufkommen langfristig umgegangen werden soll.