Frauenverein Setten
Stadtführung Zofingen

Conny Küng
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Mit zwanzig Frauen fuhren wir los Richtung Zofingen – trotz Feierabendverkehr waren wir rasch vor Ort und es blieb noch Zeit um sich zu unterhalten. Bald gesellte sich der Führer Andreas Kaderli in unsere Runde und hiess uns in dieser geschichtsträchtigen 800-jährigen Stadt willkommen.

Vom Bahnhof zogen wir wohl durch die kürzeste Bahnhofstrasse der Welt in die Altstadt von Zofingen. Für diese Strasse musste ein Altstadthaus weichen, um einen kurzen Weg vom Bahnhof in die Altstadt zu haben.

Unser Blick wurde auf den Folter- und Strecketurm gelotst. Während der Habsburger Herzog Rudolf IV im 14. Jahrhundert über die Stadt herrschte wurden hier die Angeschuldigten auf einer Streckbank gefoltert und zur Aussage gezwungen.

Den Stadtgründer Graf Herrmann II. von Frohburg sahen wir in Form einer Statue an der Fassade des Stadthauses Kirchplatz. Dieses Haus diente in alten Zeiten als Bürgerspital.

Die Stadtkirche hat wohl die grösste Verwandlung aller Gebäude hinter sich. Die über mehrere Jahrhunderte erbaute Kirche widerspiegelt die Baukunst verschiedener Epochen. Die neueste Errungenschaft ist die Orgel, welche 1983 erbaut wurde. Viele international bekannte Organisten hat sie schon nach Zofingen gelockt – leider bekamen wir keine Hörprobe!

Auch bei der Markthalle war alles still und ruhig. Mit den Erzählungen unseres Führers konnten wir uns jedoch bildlich vorstellen, wie in früheren Zeiten hier alles kunterbunt zu und her ging und wie auch alles Unnötige mit dem Stadtbach aus dem Städtchen floss!

Es war ein gelungener Abend, wir wissen nun auch weshalb Zofingen ohne ein wirkliches Kloster zu besitzen ein „Klösterli“ hat!

Mit diesem Wissen und vielen Eindrücken der Altstadt liessen wir den Besuch im Hotel Zofingen ausklingen.

Für den Vorstand: Priska Schönbächler