Beri-Fit / Volley
Sommerreise TU VO TSV Berikon

Bettagsreise 2011

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Turn- + Volleyballerinnen unterwegs im Toggenburg

Von Alp zu Alp vom Atzmännig bis zur Meiersalp

Etwas später als sonst besammelten sich 12 muntere Wanderfreudige beimBahnhof Berikon. Per Zug und Postauto ging die Fahrt via Zürich nach Hintergoldingen wo bereits die Atzmännig-Rutschbahn + die Sesselbahn erblickt wurde. Um unsere müden Knochen etwas zu schonen nahmen wir den
Sesseli aufwärts und nach kurzem Fussmarsch abwärts wurde im Rest. Atzmännig die herrliche Aussicht bis zum Zürichsee und die Alpen sowie der Kaffi mit Nussgipfel genossen. Bald hiess es Rucksack schultern und wieder bergwärts. Und schon fielen ein paar Tropfen, Regenjacke raus und weiter. Käthi versprach uns ja eine tolle Höhenwanderung, wir sind ja mal gespannt. Die teils glitschigen Wege und hohen Treppenstiegen mit Wurzeln liessen uns erahnen, was dies für ein Höhenweg war. Gegen 10h30 kamen wir zur Tweralp wo bei herrlichem Sonnenschein ein Apéro genossen wurde. Die übrigen 5 sind einfach weiter marschiert und wir telefonierten dass wir hier eine Pause machen. Der feine Holunderweisse rugelte wunderbar die Kehle runter. Wir konnten gar den Bodensee erblicken und die zwei zutraulichen Poulets zeigten keine Scheu. Der Alpwirt überraschte und noch mit einem feinen Zwetschgenwasser und Marco, diesmal s'12, knipste digital munter drauf los.

Käthi sagte immer wir sollten die Gegend angucken Was hat sie denn vor, müssen wir danach die vielen Wegweiser, die angeschriebenen Häuser und die vielen Berge aufzählen? Weiter ging's aufwärts bis wir die andern auf der Chrüzegg in der Festwirtschaft antrafen wo alle das Mittagessen genossen. Dann ein weiterer gehörig steiler Stutz lag vor uns den aber alle bis zum Gipfelkreuz meisterten. Weiter durch die schöne Alpenlandschaft auf Chuehwägli auf und ab, die Schuhe und Hosen haben gehörig Schlamm abgekriegt. Ein weiterer Halt war auf der Alp Schindelegg wo Rusti, Vreni + Doris eine Meringue verdrückten. Metzgete wurde auf der Karte angepriesen, doch Doris sagte, hier werde nichts gegessen. Man teilte uns mit, dass am Abend hier Tanz sei und wir doch kommen sollen. Na ja, die „Tanzschuhe" im Plastiksack und mit der Taschenlampe? Wir werden sehen. Die Wullesäuli suhlten sich im Aussenstall und wir marschierten weiter, aufwärts! Die Wegweiser zeigten, dass es nun nicht mehr weit sein konnte, denn es zeigte zur Meersalz noch 35 Minuten an doch es kam uns vor wie 2 Stunden. Nach einem weiteren Drehkreuz und noch schwierigerem engen Alpwäg welcher zünftig in die Knie ging, erreichten wir die Herzli-Alp, ein Bijou.

Vreni fragte gleich nach den Zimmern und der Dusche. Es gab nur ein grosses Zimmer unser Massenlager und die Dusche war ausserhalb und kalt! So entledigten wir uns erstmals der Wanderschuhe und schlüpften in die Badelatschen, denn Käthi riet uns die Badehose mitzunehmen. Sylvia war noch als Masseurin aktiv, während die einen den feinen Weissen und ein kleines Plättchen genossen. Rusti, Sylvia + Käthi waren dann im Badedress bereit in den Hot Pot zu steigen. Um 18h30 hatten wir bereit zum Fondue-Plausch zu sein. Rote Schürzen wurden gefasst. Die Brotscheiben hatten alle in den Schüben verstaut. Mit langen Fonduegabeln begaben wir uns neben der Alp ins Holzhüsli wo inmitten ein Feuer bereit stand. Die Alp-Crew brachte uns dann ein feines Fondue sowie Vino bianco und Tee und wir erlabten uns im Kreis auf Felldecken im romantischen Hüttli, ein einmaliges Erlebnis. Danach wollten dann doch weitere auch das Badeerlebnis im Hot Pot erleben. Im kleinen Alp-Restaurant mit 2 Tischen genossen vier heisse Jassrunden, die andern schäkerten mit den Alp-Girls und so ging der Abend gegen Mitternacht für 4 Unentwegte beim Kaffee avec, welche noch eine Sternschnuppe sahen, zu Ende.

Was waren das für Geräusche nachts... es regnete in Strömen und ich deckte mich wieder mit de Wulledechi zu. Leider war es kein Traum, der Regen ist da und es wurde gefragt wie lange denn der Abwärts-Trip nach Libingen sei. Nach feinem Zmorge mit Röschti, Chäs und O-Saft waren alle gestärkt und packten die 7-Sachen wieder ein. Der Regendress wurde montiert und da kam der Erich mit feinem Röteli zum Abschluss welcher alle innerlich wärmte für den Abstieg.
Nach rund 90 Minuten mit schrägem Wind und Regen sind alle gut in Libingen angekommen wo wir uns im Rest. Rössli beim Mittagessen wieder aufwärmten, jassten und wieder trockneten.
Wegen des Regenwetters beschlossen wir früher nach Hause zu reisen, sonst wäre noch eine Wanderung auf dem Programm gewesen. Mit Postauto fuhren wir weiter nach Wil und nahmen noch einen Bahnhofs-Kaffi zu uns bevor die Reise heimwärts ging. Doch in der Bahn präsentierte uns Käthi den Quiz, aha deshalb sollten wir uns die Strecke merken. Anhand von 18 Wegweiser-Fotos hatten wir die ganze Wanderung der Reihenfolge zu ordnen. Das war nicht ganz so einfach und beide Gruppen hatten die Reise nicht ganz richtig geordnet.
Bester Laune erreichten wir Berikon dann rund 3 Stunden früher. An dieser Stelle möchten wir unseren beiden Sponsoren, Alice Eigenmann + Aline von Allmen für die Reisebatzen ganz herzlich danken.

Käthi, wir sagen Dir ganz herzlichen Dank für die top organisierte und abwechslungsreiche Reise in Deinem Heimatländle, es war wiederum super mit Euch allen.

Die Reporterin
Susanne Stulz