Damenturnverein
Sommerreise Niederhorn – Sigriswil

Elisabeth Stoller
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Bilder zum Leserbeitrag

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Bei strahlendem Sonnenschein bestiegen 10 gutgelaunte Turnerinnen den Bus Richtung Teufenthal. Auf schnellstem Weg wurde das erste Ziel, das Niederhorn erreicht. Ein Bahnangestellter zeigte uns den Weg zur Delta- Segler Startrampe. Von dort aus sieht man die Hängebrücke über die Gummischlucht, die Aeschlen mit Sigriswil verbindet und für uns am Nachmittag ein Thema sein wird. Vom Gipfel des Niederhorns aus war die Sicht auf den Thunersee, Interlaken, Eiger, Mönch, Jungfrau und all die Hörner gegenüber überwältigend. Beeindruckt waren die Turnerinnen auch vom Blick auf die andere Seite, das Justistal mit dem Sigriswilergrat als Abschluss und Richtung Mittelland.

Nach dem Apéro hiess es weiterreisen. Wir befolgten den Rat des Bahnangestellten und genossen das Mittagessen auf der Terrasse des Restaurants Vorsasss. Aus einer schwarzen Regenwolke fielen ab und zu ein paar Tropfen. Nun stand die Trotti – Bikes Fahrt auf dem Programm. Nachdem Helme und Räder gefasst waren, gings auf die rasante, 6 km lange Abfahrt. Heftiger Regen zwang die Gruppe zum Anhalten und den Regenschutz anziehen. In Beatenberg, beim Umsteigen in die Standseilbahn, schien schon wieder die Sonne. Mit dem Bus fuhren wir von Beatenbucht nach Sigriswil, wo ein weiterer Höhepunkt wartete: Die Ueberquerung der Gummischlucht auf der letztes Jahr neu erbauten Hängebrücke. In einer atemberaubenden Höhe hängt sie 180 m über der Schlucht und ist 340 m lang. Selbst Schwindelfreien klopfte das Herz beim Blick in die Tiefe etwas schneller.

Den Rückweg machten die Turnerinnen durch die Schlucht, auf dem alten Kirchweg von Aeschlen nach Sigriswil. Am tiefsten Punkt des Weges, wo ein Brücklein die beiden Seiten verbindet, sieht man zwei grosse Steine im Bachbett liegen, Findlinge. 40 Minuten dauerte der Rückweg. Die Zeit reichte noch für einen kurzen Besuch in der Kirche und auf dem Friedhof, dann hiess es heimfahren. Auf einem eher unbekannten Weg via Thun – Konolfingen – Biglen – Burgdorf – Solothurn - Aarau kam die Gruppe wohlbehalten nach Hause.