Pfadi
Sommerlager der Pfadi St. Georg Aarau

Turbulente Kreuzfahrt in Kanton Wallis

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Die Pfadi St. Georg Aarau verbrachte ihr Sommerlager dieses Jahr im sonnigen Jeizinnen, im Kanton Wallis. Der rote Faden durch die zwei Wochen hiess dieses Jahr: Kreuzfahrt auf einem Luxusdampfer.

Das hatten sich die 24 Pfader aber sicher anders vorgestellt. Durch Teilnahme an einem Glücksspiel hatten sie eine Reise rund um die Welt gewonnen. Was sich zuerst nach einer luxeriösen, gemütlichen Schifffahrt anhörte, wurde schliesslich zu einer turbulenten, abenteuerlichen Reise. So wurde ihnen in der ersten Woche vor der Küste Somalias die ganze Küchenmannschaft entführt, so dass sie sich aufs Festland auf eine dreitägige Wanderung begeben mussten um sie wiederzufinden.

Am Sonntag, in der Mitte des Lagers war die Lagergemeinschaft in Venedig angekommen. Die Eltern kamen an diesem Tag zu Besuch und massen sich mit ihren Kindern in einem grossangelegten „Schiffliversenkerlis". Zum Ende des Lagers stiess der Luxusdampfer SGA sogar noch auf das Ende der Welt. Dort sahen sich die Pfader schliesslich noch mit skrupellosen Wissenschaftler konfrontiert, die nichts weniger als die psychische Unterwerfung der gesamten Menschheit im Sinne hatten. Die Pfader lösten aber auch dieses Problem mit Bravour und legten so am Freitag, 17.7.09 als stolze Retter der Menschheit wieder im Heimathafen in Jeizinnen an.

Es war ein abwechslungsreiches Programm, welches die Lagerleiter im Alter zwischen 17 und 23 Jahre für ihre Teilnehmer vorbereitet hatten. „Das Programm vorbereiten war nur der eine Punkt, auch der ganze logistische Aufwand war enorm," erklärt Lukas Eisenring, einer der Lagerleiter, „wir lebten zwei Wochen lang in freier Natur, kochten über Feuer und bauten unsere eigene kleine Zeltstadt auf. Im Gegensatz zu einem normalen Hauslager muss man da vieles noch zusätzlich organisieren." Gerade das mache aber auch der Reiz eines Pfadilagers aus, pflichtet ihm sein Mitleiter Urs Podzorski bei. „Man lernt so gewisse Kleinigkeiten im Alltag wieder richtig zu schätzen. Der Einsatz hat sich ganz sicher gelohnt und ich freue mich schon aufs nächste Jahr. Doch nun will ich zuerst einmal einfach wieder Ausschlafen." Das hat er sich auch redlich verdient, die Pfadi St. Georg Aarau darf auf zwei gelungene Wochen zurückblicken. (Jonas Egloff)