Pfadi
Sommerlager der Pfadi Kulm

Der Stamm Neki der Pfadi Kulm fuhr nach Ennetmoos

Astrid Schwendener
Drucken
Teilen
3 Bilder

Am Samstag 4. Juli startete das Sommerlager der Pfadi Kulm. In Unterkulm wurden die zwölf Pfader von den vier Choaches in Empfang genommen und fuhren zuerst einmal nach Luzern. Dort fiel dann der Startschuss für die Reality Show unter dem Thema Mother Earth.

Es ging auf eine achttägige Weltreise. Doch eine solch abenteuerliche Reise anzutreten ohne Vorbereitung, wäre nicht wahnsinnig vernünftig.
Also bildeten sich drei Gruppen, die Scout Heroes, die Pyro-Flämmlis und die Errors, die sich auf die Suche nach Leuten machten, die bereits eine Weltreise hinter sich hatten. Nach ausführlicher Befragung fühlten sich alle genug informiert um loszulegen. Auf ging es nach Ennetmoos NW, wo Quartier für eine Woche bezogen wurde. Als der kleine Trupp mit viel Gepäck auf das Lagergelände kam, wurde nicht schlecht gestaunt. Ein grosser Turm stand bereits, auch die Küche und das Materialzelt waren schon aufgestellt. So machten sich alle mit Feuereifer an die übrigen Bauten. Die Spatzen waren im Nu gestellt und auch die Latrine und das Aufenthaltszelt nahmen schnell Form an. Inklusive gemütlicher Innenausstattung!

Jeden Morgen kam Post mit der Aufgabe für den Tag von den Moderatoren der Reality-Show. Die Gruppen traten gegeneinander an, wer die Tagesaufgabe am besten löste, bekam drei Marmelis ins Rohr. Am Schluss gewannen die Pyro-Flämmlis. Die Aufgaben hatten immer etwas mit dem jeweiligen Land zu tun, indem die Show gerade war. In Russland wurde ein Werbespott für alkoholfreien Whiskey gedreht, in Ägypten wurden kunstvolle Menschenpyramiden geschaffen und in China die schönsten Essstäbchen gekürt. So hatten alle immer etwas zu tun. Zudem mussten die fremden Länder erkundet werden. So kam einmal Sokrates zu Besuch und gab einen Crashkurs in Astrologie, schliesslich wäre er viel lieber Astrologe geworden statt Philosoph. Leider hatte es, wie fast jeden Abend Wolken am Himmel, so dass die Sternkunde nur theoretisch angeschaut werden konnte.

Doch die Woche hielt noch viele andere Highlights bereit. Vor allem der Besuch des Hallenbades nach dem Hike mitte Woche fand grossen Anklang, und war zudem ziemlich nötig für gewisse Leute!
Trotz des Wetters lies sich niemand die Woche vermiesen. Es blieb zwischen den Regengüssen genug Zeit, gemütlich in der Hängematte zu liegen, British Bulldog zu spielen oder einfach mal nichts zu tun. So ging das Lager viel zu schnell vorbei und schon hiess es wieder abräumen. Am Samstag machen sich alle müde aber zufrieden auf den Heimweg.

Aktuelle Nachrichten