kath. Frauengemeinschaft
Solothurn mit St. Ursen – Weissenstein mit Nebel – Frauen mit guter Laune

Benita Buman
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Fahrt im Nebel
Farbe im Regen

Der 30. August begrüsst die Frauen der kath. Frauengemeinschaft Windisch wettermässig nicht mit seiner schönsten Seite. Die 25 Mitglieder lassen sich vom fallenden Regen die Lust auf die Vereinsreise jedoch nicht nehmen.

Mit dem Bus fahren sie nach Solothurn, der schönsten Barockstadt der Schweiz. Gemütlich einen warmen Kaffee, ein Znüni-Gipfeli geniessen und die Frauen treffen sich vor der Kathedrale St. Ursen für eine Stadtführung. Die aufschlussreichen Informationen in und um die Kathedrale begeistern. Der Brand vor Jahren im Chor der Kathedrale löst immer noch Empörung aus. Die heilige Zahl 11 erstaunt, ist sie in Solothurn doch zu Hauf zu finden: als 11. Kanton tritt Solothurn zur Eidgenossenschaft, 11 Kirchen und Kapellen, 11 Brunnen, 11 Türme, 11 Zünfte, die Kathedrale hat 11 Glocken, 11 Altäre, 11 Jahre Bauzeit ... 11 Museen, eine Uhr (ein Kunstwerk von Paul Gugelmann), die 11 Stunden mit 11 Glocken schlägt.

Solothurn war von 1530 - 1792 offizieller Sitz der französischen Botschafter in der Schweiz, daher der Name „Ambassadoren-Stadt“. Ob die Geschlechter-Namen mit dem kleinen aber bedeutenden Wort – von – an jene vergangenen Zeiten erinnern?

Amüsant ist die Anekdote, dass Casanova im Hotel de la Couronne genächtigt haben soll, von wo er seinen Blick in Richtung des von Roll`schen Anwesens schweifen liess. Das Rathaus mit seinen in Stein gehauenen Gesichtern (moderne Selfies?) und das Museum „altes Zeughaus“ stossen auf Begeisterung.

Die Reise führt weiter nach Oberdorf zur Talstation der Seilbahn Weissenstein. Die modernen Gondeli bringen die Frauen gemütlich zum Aussichtspunkt. Leider ist die Fernsicht nicht zu bewundern. Das feine Mittagessen erfreut und lässt Raum für wohltuende Gespräche.

Vor der Rückfahrt bietet sich in Solothurn die Gelegenheit für einen Spaziergang, eine Shopping-Tour oder den Genuss einer feinen Solothurner-Torte oder vielleicht doch eher 11 Solothurner „Bsetzistei“?

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