Senioren Oberentfelden
Senioren-Ausfahrt "Surselva"

Rolf Häusler
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DSC05967.JPG einen Teil der Reisegesellschaft
Suse112.jpg im eigentlichen Sinne des Wortes!
DSC05991.JPG Blick ins Tal von der Gotthardstrasse
Suse126.jpg Warten auf die Weiterfahrt nach dem Mittagessen im Hotel Alpsu
Suse129.jpg Iistiege, Platz näh zor Wiiterfahrt!

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Kurt Geisseler

Schon seit mehreren Jahren laden die Oberentfelder Senioren einmal im Jahr ihre Gattinnen oder Partnerinnen zu einer Ausfahrt ein. So auch am vergangenen 23. Juni. Reiseziel war Disentis, verbunden mit einer Bahnfahrt durch die Surselva-Rheinschlucht. 61 Senioren und 52 Frauen meldeten sich beim Organisator Otto Schmid an. Diese grosse Anzahl bedurfte 2 Cars und einen Kleinbus. So traf sich die grosse Schar an den 4 Besammlungsplätzen und startete um 7:30 Uhr beim Bahnhof SBB Oberentfelden.

In der ersten Etappe fuhren wir über den Mutschellen, dann durch den Uetlibergtunnel, nach Walenstadt. Die Oberentfelder Senioren müssen unbedingt ihr Verhältnis zu Petrus, der ja nach Volksglauben, nebst Meteo vom Schweizer Farbfernsehen, für das Wetter zuständig ist, überprüfen. Offenbar gab Otto Schmid zu wenig klare Weisungen. Darum zeigte genannter Petrus seine ganze mögliche Wetter-Palette von Niesel- bis Regen, Nebel und dicken Wolken. Item, wir erreichten Walenstadt, wo uns die Kasse, ohne welche kaum eine Vereinigung auskommt, Kaffee und Gipfeli offerierte. Notabene bei kräftigem Regen!

Nach rund 3⁄4-Stunden drängten die Chauffeuse Kerry und die beiden Chauffeure Willy und Urs zur Weiterfahrt. Via Sargans - Chur erreichten wir eine Stunde später Reichenau. Hier konnten wir auf Gleis 3 im 11:06-Zug die reservierten Wagen besteigen und die anschliessende tolle Fahrt durch die Landschaft und Schlucht bis Disentis geniessen. Hier war ab Bahnhof Treppensteigen angesagt, bevor wir das Hotel Alpsu und die Säle betreten konnten. Ein rasches und total nettes Service-Team bediente uns mit den vorbestellten gefüllten Krautwickeln, ortsüblich „Capuns Grischuns“ genannt. Dazu als Vorspeise Salat oder Suppe. Krönender Abschluss bildete die „gebrannte Crème nach Grosi-Art“.

Ja, alles hat ein Ende und so rüsteten wir uns um 15 Uhr zur Weiterfahrt, nachdem unser Bari die nötigen verkehrstechnischen Probleme vor dem Hotel Alpsu (Einbahnverkehr Marke Verkehrskorps Feuerwehr Aarau) souverän gelöst hatte. Jetzt war der Zeitpunkt für das Abspielen der eingangs erwähnten diversen Wettermöglichkeiten gekommen. Zuerst erklomm die Fahrzeugkolonne den Oberalppass. Weil die dann vorgesehene Schöllenenschlucht wegen Steinschlags immer noch gesperrt war, nahmen wir halt zusätzlich noch den Gotthardpass unter die Räder, um dann ab Airolo zum Gotthardtunnel zu fahren. Es ist schon imposant, diesen rund 17 km langen teils schnurgeraden Tunnel zu durchfahren. Einen letzten Aufenthalt genossen wir in der „Gotthard-Raststätte“ Erstfeld. Bestimmt waren viele Mitreisende froh, dass es ab jetzt via Luzern, Triengen, Schöftland direkt heimwärts ging. Auch Carfahren kann anstrengend sein!! Ein dickes Dankeschön an die Chauffeure für die sichere und souveräne Fahrt trotz einiger heikler Baustellen sowie an Otti für die Organisation.

Die nächste Ausfahrt findet am 19. August 2015 statt zwecks Besichtigung der Kraftwerke Grimsel.

(Rolf „Bari“ Häusler)