Natur- und Vogelschutzverein Gränichen
Seite an Seite gegen die Neophyteninvasion

Iris Kyburz
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Instruktionen vor Arbeitsbeginn
Päuschen auf dem Springkrauthaufen
wohlverdiente Mittagspause

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Fotos: Diana Egger

Mitglieder des Natur- und Vogelschutzvereins und des Obst- und Gartenbauvereins rückten am vergangenen Samstag in Gränichen gemeinsam aus, um im Wald den Kampf gegen das Drüsige Springkraut aufzunehmen. Diese invasive Neophytenart droht mit ihrer flächendeckenden Verbreitung die einheimische Pflanzenwelt zu verdrängen. Die Artenvielfalt ist stark bedroht. Mit dem Ausreissen vor der Blüte soll der Lebensraum zurückerobert werden für Pflanzen wie Brustwurz, Hexenkraut, Waldziest und Geissfuss. Begonnen mit der Arbeit wurde hinter dem Moortelweiher richtung Rütihof, damit nicht nach der Blüte die Samen mit dem Moortelbach noch weiter ins Dorf getragen werden.

Wind und Wetter konnten der Stimmung der Helferschar nichts anhaben. So wurde auch viel gelacht und es war Platz für Naturbeobachtungen, die beim gemeinsamen Mittagessen beim Pfendelhüsli rege ausgetauscht wurden.

Trotz rund 90 geleisteter Arbeitsstunden, trotz grosser Haufen ausgerissener Pflanzen bleiben im Gränicher Wald noch viele unbearbeitete Neophytenfelder. Die Vereine können diese Arbeit nicht allein leisten und hoffen deshalb auf tatkräftige Mithilfe für künftige Aktionen, welche über Plakate im Dorf, die Webseite des Natur- und Vogelschutzvereins (www.nvgraenichen.ch) und die Tagespresse angekündigt werden.