Haidong Gumdo Verein Zürich
Schweizer holen Medaillen an Kampfkunst-Olympiade

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Meister Chul-Kyung Lee Der Schweizer Technische Direktor (Schulleiter in Zürich und Baar) zeigt sein Können in der Eröffnungsfeier der Mulimpia.
Schwerttanz Zwei Athleten zeigen ihre Schwerttanzchoreographie. In den letzten Jahren hat die Schweiz in dieser Kategorie schon dreimal Gold an der WM geholt.

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G. Ferrandino

Vom 23 bis 27 Juli wurde die zweite Kampfkunst-Olympiade (Mulimpia) in Yongpyong, Korea, ausgetragen. Neben Taekwondo, Karate und weiteren Kampfkünsten war auch Haidong Gumdo, die koreanische Kunst des Schwertkampfs, vertreten. Die Schweizer Schwertkämpfer holten zweimal Gold, einmal Silber und dreimal Bronze.

Ende Juli trafen sich die besten Kampfsportler der Welt bei der zweiten Mulimpia-Meisterschaft. An dem als Kampfkunst-Olympiade geltenden Grossanlass trafen sich 34 Nationen und über 3000 Athleten um sich in Taekwondo (WTF und ITF), Karate, Tangsoodo, Wushu und Haidong Gumdo zu messen. Auch die Schweizer Schwertkampfnationalmannschaft liess sich diesen Anlass nicht entgehen und schickte eine 12-köpfige Delegation nach Korea.

Das Team aus erfahrenen Meistern und Schwertkampf-Neulingen wurde vom Technischen Direktor Meister Chul-Kyung Lee monatelang auf den Wettkampf vorbereitet. Schliesslich reiste man auch schon ein paar Tage früher an den Austragungsort, um sich an die anspruchsvollen klimatischen Bedingungen in Korea zu gewöhnen. Diese Planung hat sich dann auch als wertvoll herausgestellt. Die Schweizer holten unter anderem Gold im Formenlauf (Charlie Possover) und Papierschnitt (Pascal Polatti) der Farbgurte, Silber ebenfalls im Formenlauf der Farbgurte (Pascal Polatti) und Bronze im Formenlauf (Yanick Bisang) und Bambusschnitt (Sabine Alt) der Schwartgurte sowie im Papierschnitt der Farbgurte (Charlie Possover).

«Wir sind äusserst stolz auf die Erfolge unseres Teams! Es war ein toller Wettbewerb in freundschaftlicher Atmosphäre.», freut sich National-Trainer Meister Giuseppe Ferrandino, der in Hägendorf (SO) und Eich (LU) unterrichtet. Co-Trainer Meister Giovanni Ambesi aus Meggen (LU) sieht auch grosses Potential für die Zukunft: «Wir hoffen, dass Mulimpia noch an Bedeutung zulegen kann. Der Austausch zwischen den Kampfkünsten ist bereichernd und fördert auch den Respekt und die Akzeptanz.“ Letzteres sind auch wichtige Eckpfeiler des Haidong Gumdo.

Neben den Haidong-Gumdo-Athleten hat auch ein Schweizer im Wushu überzeugt. Der mehrfache Schweizermeister Jehmsei Keo hat eine herausragende Leistung den Matten gezeigt und wurde mit Gold ausgezeichnet.

Der nächste wichtige Anlass für Schweizer Schwertkämpfer ist die Schweizermeisterschaft. Diese findet am Samstag, den 31. Oktober, in Widen, AG, statt. Während des ganzen Tages werden dann Wettkämpfe und Vorführungen stattfinden, welche auch Aussenstehende und andere Schwertkampfinteressierte sicherlich in den Bann ziehen werden.

www.haidong-gumdo.ch

www.hgvz.ch

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