Schneeschuhwanderung auf den Solothurner Hausberg

Marco Kohler
Merken
Drucken
Teilen
4 Bilder
VBT Seetal auf Schneeschuhtour
VBT Seetal auf Schneeschuhtour
VBT Seetal auf Schneeschuhtour

Wie jedes Jahr haben die Mitglieder/innen die Möglichkeit während des Winterprogramms einmal anders sportlich zu betätigen als auf dem Bike. So staunten am Sonntag, 14. Februar 2016 einige Passanten vor dem Gemeindehaus Seon, dass die VBT‘ler anstatt mit dem Bike mit Stöcken, zwei „kurzen Schneebrettern“ samt Rucksack sich begrüssten. An diesem Tag stand eine Schneeschuhwanderung auf dem Programm. Dafür konnten wir wie jedes Jahr unser Mitglied und Tourenführer Edy Huser dazu begeistern, uns durch die verschneiten Berge zu führen. Das Wetter war leider trüb und kalt. Trotzdem ging es pünktlich um 08:00 Uhr zuerst mit 15 Teilnehmenden und 3 privaten Autos der Autobahn entlang Richtung Bern. Niemand wusste, was Edy für uns vorbereitet hat und wo der Startpunkt unserer diesjährigen Schneeschuhwanderung war. Nach Oensingen ging es dann Richtung Biel weiter und in Solothurn verliessen wir dann endlich die Autobahn. Für viele Vereinsmitglieder war somit klar, dass unser Anfangspunkt die Talstation der Gondelbahn des Solothurner Hausbergs (Weissenstein) war. Unten regnete es noch ziemlich fest und für alle war die Vorstellung sich bei Regen 3 bis 4 Stunden fortbewegen zu müssen nicht gerade motivierende. Leider suchten wir auch auf dem Weissenstein (1‘300 m ü.M) die Sonne vergebens. Doch vom Höhenunterschied waren alle überrascht. Statt zu regnen schneite es wie im tiefen Winter dicke Flocken.

Nach einer kurzen und flachen Aufwärmphase ging es dann ziemlich steil aufwärts. Selbstverständlich suchte Edy für uns einen Weg, der nicht schon vorgepfadet war J. Zum Glück war wie jedes Jahr Ueli Suter dabei. Durch seine sehr gute sportliche Kondition war er für uns nicht nur der ideale „Pacemaker“, sondern pfadete uns einen super Weg hinauf vor. Wie es so bei den Berg- und Schneeschuhwandern üblich ist, wird bei der ersten grösseren Pause aus dem Rucksack verpflegt. An einer gemütlichen Haltestelle nahm jeder Wurst, Landjäger, Brot, Tutti Frutti etc. zu sich. Die „Cleveren“ hatten in der Thermoskanne einen warmen Tee dabei. Nach dem letzten Aufstieg wartete auf dem Gipfel eine „urchige Beiz“ auf uns. In der warmen Stube konnte sich jeder mit warmen Getränken aufwärmen. So staunte man nicht schlecht, dass viele Mitglieder auch eine heisse Suppe bestellten.

Der Abstieg ging dann auf der anderen Seite hinunter nach Gänsbrunnen. Es ging zwar schneller abwärts als aufwärts, wer jedoch meinte, dass ging einfacher wurde eines Besseren belehrt. Die Schneeschuhe wieder aus dem tiefen Schnee zu ziehen, forderte enorme Kraft!

Unten im Tal angekommen, kam dann plötzlich noch Hektik auf. Es hiess schnell die Schneeschuhe ausziehen und sofort ein Bahnticket lösen. Ziemlich pünktlich tuckerte die Schmalspurbahn Richtung Solothurn auf und davon. Durch einen langen Tunnel erreichten wir dann unseren Ausgangspunkt die Talstation der Gondelbahn wieder. Mit den Autos ging es dann wieder zurück nach Seon. Im Gasthof Sternen konnten wir dann bei einem gemütlichen Abschlusstrunk unsere müden Beine ausruhen lassen, um die schöne und verschneite Tour nochmals Revue passieren zu können.

Einen grossen Dank gehört wiederum unseren Edy, der für uns wie in den letzten Jahren eine spannende, sportliche und abwechslungsreiche Schneeschuhwanderung organisierte.

Bericht von Jacqueline Scherzinger