Samariterverein
Samariter investieren in die Zukunft

Sandra Burgener
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Die Jubilaren Eine besondere Freude der Vereinsversammlung waren die Ehrungen von Inga Bärtsch, Daniela Kropf und Rosmarie Schellenberg. Inga Bärtsch unterstützt den Verein seit 15 Jahren. 10 Jahre davon als Kassierin. Seit vielen Jahren ist sie im OK für den Samariter Zmorge. Daniela Kropf wirkt seit 15 Jahren im SVE. 14 Jahre davon als Samariterlehrerin KL/TL. Sie bereitete schon unzählige Übungen für den Verein vor, organisierte diverse Kurse und gibt ihr grosses Fachwissen weiter.
Unsere Präsidentin Rosmarie Schellenberg Der Präsidentin, Rosmarie Schellenberg durfte ebenfalls nachträglich zu einem Jubiläum gratuliert werden. Sie ist seit 1999 im Verein. Seit 2000 ist sie im Vorstand tätig. Ein Jahr als Beisitz, 14 Jahre als Aktuarin und Vizepräsidentin und seit 2015 als Präsidentin.
Neue Samariterlehrerinnen Um erfolgreich zu sein, muss man investieren und nachhaltig planen. Mit viel Freude durfte Rosmarie Schellenberg den Anwesenden mitteilen, dass sich Daniela Exer und Nicole Knecht bereit erklärt haben, die Ausbildung zur Samariterlehrerin zu machen.

Endingen (sb) - An der Vereinsversammlung des Samaritervereins Endingen wird ein neues Moulageteam ins Leben gerufen und zwei neue Samariterlehrerinnen werden die Ausbildung in Angriff nehmen.

Der Samariterverein Endingen traf sich am 15. Februar 2016 zur jährlichen Vereinsversammlung in den Räumlichkeiten der Tagesstrukturen Endingen. Nach der Begrüssung der 19 anwesenden Mitglieder und des Vereinsarztes Stefano Bachmann durch die Präsidentin Rosmarie Schellenberg tafelten die Samariter genüsslich zusammen. Angenehm gesättigt ging es weiter.

Engagiert unterwegs

Wir schauen auf ein ereignisreiches Vereinsjahr zurück. Unsere Präsidentin liess das vergangene Jahr mit einer lebhaften Powerpoint Präsentation Revue passieren. Immer wieder hörte man ein „oh, ja, weisch no“ oder „ das isch mega cool gsi.“Mit dem Tag der Kranken startete das neue Vereinsjahr. Die Gäste verbrachten ein paar abwechslungsreiche Stunden und wurden mit Schwyzerörgelimusik, jassen, spielen, tanzen und netten Gesprächen unterhalten. Die Regionalübung, welche letztes Jahr in Endingen stattfand, stiess auf positives Feedback. Zahlreiche Samariter und Samariterinnen aus der Umgebung setzten ihr Wissen an den verschiedenen Posten ein und leisteten Erste Hilfe. Rolf Rösli überreichte an diesem Anlass die Henry-Dunant-Medaille an Irene Laube für ihre langjährige Aktivzeit im Verein. Ein weiteres Highlight war der Besuch von REDOG. Eindrücklich demonstrierten Brigitta Schmid und Marlise Stocker ihre erfolgreiche Arbeit mit den Rettungshunden. Natürlich gehörten auch die zwei Blutspendeanlässe im Januar und August ins Programm. Schliesslich ist jede Spende wichtig und könnte auch Ihr Leben retten. Am Zmorge verköstige der Samariterverein zahlreiche Besucher. Wie schwer ist wohl die Samaritertasche, die für jeden Einsatz mitgetragen werden muss? Das war die Quizfrage, die der Gewinnerin, Cornelia Bodmer, einen Gutschein für den nächsten Zmorge beschehrte. Die Tasche wiegt übrigens 13.6 Kg. An einer Monatsübung instruierten die Physiotherapeuten Désirée Gediga und Yannick Meier das Tapen. Ein interessanter und spannender Abend. Mit den Themen Wellness, Strassenunfälle, Verbände, Pflege – leicht und Sport ist gesund, aber... verging das Jahr im Fluge. Der Ausflug zur REGA Hauptbasis in Zürich und der Chlaushock rundeten das abwechslungsreiche Jahresprogramm gesellig ab.

Viel geleistet

Eine unserer Hauptaufgaben ist der Postendienst. Dank einer aktiven Dorfbevölkerung durfte der Samariterverein Endingen an verschiedenen Anlässen Postendienste leisten. Es gab insgesamt 29 Anlässe, an denen die Mitglieder mitwirkten. Die vier Fleissigsten waren Margrit Hausherr, Marlis Scherer, Matthias Bärtsch und Hansueli Walther. Ihr toller Einsatz wurde mit einem Geschenkgutschein belohnt.

Finanzen und Investitionen

Wie die Jahresrechnung von Inga Bärtsch zeigte, waren die Mitglieder auch im 2015 einsatzfreudig und fleissig, was zu einer positiven Abrechnung führte. Die Revisoren lobten die tadellose Buchführung und die Versammlung stimmte dem Revisorenbericht einstimmig zu. Um erfolgreich zu sein, muss man investieren und nachhaltig planen. Mit viel Freude durfte Rosmarie Schellenberg den Anwesenden mitteilen, dass sich Daniela Exer und Nicole Knecht bereit erklärt haben, die Ausbildung zur Samariterlehrerin zu machen. Zudem haben sich vier Samariterinnen gemeldet und bilden das neue Moulageteam. Romy Kunz, Cinzia Garcia Besson, Alexandra Meier und Andrea Keller werden sich fachlich auf den neuesten Stand bringen, um künftig die Unfallopfer noch echter aussehen zu lassen.

Programm und Ehrungen

Das Motto für das Jahresprogramm 2016 lautet „Immer guet im Bild“. Renate Lang und Daniela Kropf versprechen, mit interessanten Themen ein spannendes und abwechslungsreiches Jahr zu gestalten. Eine besondere Freude der Vereinsversammlung waren die Ehrungen von Inga Bärtsch, Daniela Kropf und Rosmarie Schellenberg. Inga Bärtsch unterstützt den Verein seit 15 Jahren. 10 Jahre davon als Kassierin. Seit vielen Jahren ist sie im OK für den Samariter Zmorge. Daniela Kropf wirkt seit 15 Jahren im SVE. 14 Jahre davon als Samariterlehrerin KL/TL. Sie bereitete schon unzählige Übungen für den Verein vor, organisierte diverse Kurse und gibt ihr grosses Fachwissen weiter. Der Präsidentin, Rosmarie Schellenberg durfte ebenfalls nachträglich zu einem Jubiläum gratuliert werden. Sie ist seit 1999 im Verein. Seit 2000 ist sie im Vorstand tätig. Ein Jahr als Beisitz, 14 Jahre als Aktuarin und Vizepräsidentin und seit 2015 als Präsidentin. Rosmarie Schellenberg wurde für ihren unermüdlichen Einsatz und ihre Unterstützung während all den Jahren herzlich gedankt. Mit einem kräftigen Applaus und einem Geschenk dankten die Anwesenden den Jubilarinnen für Ihre langjährige Aktivzeit und ihr Engagement. So wurde Traktandum für Traktandum besprochen. Mit einem Zitat von Dietrich Bonhoeffer schloss Rosmarie Schellenberg die Versammlung:“ Den grössten Fehler, den man machen kann, ist, immer Angst zu haben, einen Fehler zu machen.“

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