Fasnacht-Zunft
Ryburger Tambouren üben für Eidgenössisches Tambourenfest.

Verständnis ist gefragt

Marcel Siegrist
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Wer in den kommenden Wochen in Möhlin ab und zu in der Nähe des Bürkli den Rhein entlang spaziert, dem wird eines bestimmt auffallen: Hier wird getrommelt. Vereinzelte oder als ganze Sektion zusammenstehende Ryburger Tambouren bereiten sich auf ein grosses Ziel vor. Es ist ein hochgestecktes Ziel, das eine aufwändige Vorbereitung und somit häufige, intensive Trommelproben erfordert. Die Tambouren der Fasnachtzunft Ryburg streben am Eidgenössischen Tambouren- und Pfeiferfest in Interlaken, das vom 17. bis 20. Juni 2010 stattfindet, den Schweizermeistertitel als Sektion in der Höchstklasse an. Gelänge dies, könnte der Titel aus dem Jahr 2006 verteidigt werden. Auch im Einzelwettspiel werden Spitzenplätze ins Auge gefasst.
Aus trommlerischer Sicht ist eine Vorbereitung im Freien optimal, sofern das Wetter dies zulässt. Nicht vermieden werden kann hierbei das Verursachen einer gewissen Geräuschkulisse, denn gerade auch die Dynamik von leisestem Pianissimo bis hin zu Fortissimo macht gutes Trommelspiel aus. Dass sich dadurch Spaziergänger, Velofahrer oder Bootsbesitzer, die in der Umgebung auf dem Land oder Wasser unterwegs sind, gestört fühlen mögen, ist verständlich. Da für die Ryburger Tambouren keine Alternative besteht und es in der Vergangenheit bereits zu Beschwerden kam, wird hiermit um Verständnis gebeten. Es bleibt die Hoffnung, dass der eine oder andere ein Auge zu und den fleissigen Trommlern vielleicht sogar die Daumen drückt. Die Tambouren der Fasnachtzunft Ryburg danken für das entgegengebrachte Verständnis. (rhe)

Bild der Ryburger Sektion: 2006 grüssten die Tambouren der Fasnachtzunft Ryburg als frischgebackene Schweizermeister den damaligen Austragungsort Basel. Dieses Jahr geht es an das Eidgenössische in Interlaken.

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