Gekkos Inlinehockey
Rückkehr ins Spitzentrio

Thomas Maurer
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Bilder zum Leserbeitrag

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Rolf Gerber

Mit einem 9:6-Auswärtserfolg gegenüber Tessin gelingt dem Gerlafinger Fanionteam die Rückkehr in die Spitzengruppe. Damit übersommert die Mannschaft von Marc Lange auf Rang 3.

Von Stefan Siegrist

"Die Tessiner Spielart ist uns nicht gerade entgegen gekommen. Aber wir sind solide aufgetreten, waren läuferisch besser und haben somit verdient gewonnen", resümierte Coach Lange. Dass sein Team dabei einmal mehr nicht über die volle Distanz mit ganzer Vehemenz auftrat, sah der Coach, aber an diesem Samstag im Tessin zählte schliesslich der Erfolg. Tatsächlich war es ein zu erwartendes schwieriges Match mit einem aufsässigen Gegner, der durchaus auch seine Chancen besass.

Die Schlüsselszene ereignete sich in der 56. Minute als Rolli sich in gewohnter Art durchtankt, Backhand abschloss und seinem Sturmpartner so den Game-Winner servierte. "Ich wusste, was ich zu tun hatte. Ein Direktschuss macht keinen Sinn, der Goalie war bereits geschlagen, also umkurvte ich ihn und schoss ein," so Marco Kummer, der das wichtige 6:7 erzielte. Wenige Minuten darauf traf auch noch Geburtstagskind Stampfli und sicherte seinen Farben drei Zähler.

Aber nochmals von vorne; die Gekkos starteten nach einer langen Reise mit einem einstündigen Stau am Gotthard erstaunlich gut. Schnell führten sie mit 2:0, doch der Vorsprung täuschte. Wie bereits in den Partien zuvor gegen diesen Rivalen kam dieser aus unerklärlichen Gründen immer wieder heran. So stand es nach den ersten 20 Minuten 3:3. Was Torhüter Daniel Heeb dabei zeigte, war wie bereits am Mittwoch gegen Biel sehr stark. Der 28-jährige verschonte seine Kameraden mehrmals vor einem Rückstand. Nach der ersten Pause kamen erneut die Gäste besser aus der Garderobe. Sie wollten unbedingt den Anschluss an die Spitze wahren. Der Mittelabschnitt ging absolut zurecht an die Gekkos. Allerdings war er in der Höhe von 2:3 nicht befriedigend, denn man führt zwischenzeitlich mit 3:6. Aber die hartnäckigen Tessiner bewiesen Moral und klammerten weiterhin. Marc Lange in der zweiten Pause selbstbewusst: "Wir werden weitere Tore erzielen, aber wir müssen Acht geben, dass der Gegner seine Möglichkeiten nicht nutzen kann." Der Coach sollte Recht behalten, auch nach dem Ausgleich im dritten Abschnitt schafften es die Luganesi nie, in Front zu gehen. Die Gekkos gewannen schliesslich 6:9. Damit klettern sie wieder nach oben und übersommern auf dem guten dritten Rang. Nach einer sechswöchigen Pause geht es gegen Buix auswärts weiter.

Rangers Lugano Sorengo - Gekkos Gerlafingen 6:9 (3:3 2:3 1:3)

Pregassona, 27 Zuschauer. - SR Schuler/Zappa. - Tore: 4. Kummer (Widmer) 0:1, 5. Stampfli (Lödding) 0:2, 7. Pronini (Mantegazzi) 1:2, 9. Frech (Rolli) 1:3, 17. Fäh (Pronini) 2:3, 17. Pronini (Maffioretti) 3:3, 26. Rolli (Siegrist) 3:4, 30. Frech (Rolli) 3:5, 33. Wälchli (Thüler) 3:6, 33. Rabaglio (Mantegazzi) 4:6, 38. Rabaglio (Pedrazzini) 5:6, 44. Hunziker (Fäh) 6:6, 56. Kummer (Rolli) 6:7, 59. Stampfli (Widmer) 6:8, 60. Thüler (Wälchli) 6:9. - Strafen: 5-mal 2 Minuten gegen Lugano; 4-mal 2 Minuten gegen Gerlafingen.

Lugano: Maffioretti, Pronini, Giubbini, Cattaneo, Fäh, Hunziker, Pedrazzini, Rabaglio, Mantegazzi, Sedili, Hilpisch, Dolci.

Gerlafingen: Thüler, Kummer, Heeb, Widmer D., Wälchli, Rolli, Siegrist, Frech, Widmer M., Stampfli, Lödding, Hintermann, Knörr.

Bemerkungen: Gerlafingen ohne Lange.