Kirchenchor
Reise des Kirchenchors Liturgia Lenzburg

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Bilder zum Leserbeitrag

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Thea
IMG_3491.JPG Der Chor beim Durchwandern der Schöllenenschlucht

IMG_3491.JPG Der Chor beim Durchwandern der Schöllenenschlucht

Kathrin

Weil wir es uns wert sind ...
Nach all den Strapazen, die uns besonders auch unser Auftritt am Fernsehen beschert hat, fanden wir, wir hätten für unsere obligate Kirchenchorreise etwas ganz Spezielles verdient.
So leisteten wir uns ausserhalb der Norm eine zweitägige Reise, die uns durch die halbe Schweiz führte, vom himmlischen Monstein bis zur teuflischen Schöllenenschlucht.
Bei nebligem Wetter zwar stiegen wir in einen feudalen Eurobus, jedoch beim Kaffee- und Gipfelihalt, der uns einen Abstecher auf den Kerenzerberg wert war, tat sich schon der Himmel auf und eröffnete uns eine prachtvolle Sicht auf Walensee und Churfirsten.
Auch wenn später manchmal trotzdem noch "erhöhte Luftfeuchtigkeit" herrschte (so unser netter Fahrer Valentin), kamen wir doch trockenen Fusses zur Brauerei Monstein zur Degustation von Bier, Whisky und Pralinen. Dazu leisteten wir uns einen "köstlichen" (abgeleitet von "kosten") Mittagsimbiss.
Weiter ging dann die Fahrt zum Kloster Disentis, dessen spannende Geschichte uns durch einen kundigen Pater näher gebracht wurde.
Das viergängige Abendessen und die Übernachtung in attraktiven Hotels hatten wir sicher verdient, und gestärkt und ausgeruht gingen am Sonntagmorgen die einen ins Hochamt in der Klosterkirche und die anderen zu Fuss auf Schatzsuche (GPS!) von Disentis aus in Richtung Sedrun, wo man sich gegen Mittag wieder zusammenfand. Von dort nach Andermatt zum Mittagessen (Älplermakronen, wie es sich gehört) mit Kaffee+Seitenwagen, spendiert (auf Notruf hin, der Chor auf Gewohnheitsrecht sich berufend) von unseren Präses Pfarrer Roland Häfliger. Dann waren fast alle bereit, die Schöllenenschlucht trotz teuflischen Wind zu durchwandern, um schliesslich in Göschenen den Durst zu löschen (getreulich nach dem Limerick von Cäsar Kaiser: Wir sind hier in Göschenen, haben Durst und löschenen ...), um uns dann schliesslich wieder nach Hause chauffieren zu lassen von unserem verlässlichen Fahrer.
Dank sei vor allem Kathrin Buis, die das Ganze so vortrefflich und gekonnt organisisert hat! (pb)