Männerriege
Reise der Männerriege Oberkulm

Vereinsreise ins Toggenburg

Hanspeter Frey
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Dieses Jahr bestiegen 18 gutgelaunte Männerturner am Morgen die Bahn nach Aarau, alsbald ging es im reservierten Abteil bei schönstem Wetter weiter Richtung St. Gallen. Noch vor dem Umsteigen in Wil durften wir uns bereits mit einem gespendeten Apéro stärken. Die Südostbahn brachte uns nach Lichtensteig, wo das gut erhaltene Stadtbild während der Kaffeepause betrachtet werden konnte. Hier besuchten wir auch das Modelleisenbahn-Museum. Es handelt sich dabei um die grösste Hobby-Eisenbahn der Spur 0 in Europa mit den Abmessungen 40x12m, wobei 16 Züge gleichzeitig verkehren können. Angegliedert ist zudem noch eine beachtliche Ausstellung für Freunde alter Motorräder und Landmaschinen. Im Bistro durften wir das Mittagessen aus dem Rucksack geniessen.
Weiter ging es mit Bahn und Bus bis nach Unterwasser im Toggenburg, für viele eine eher unbekannte Region. Nach der Besichtigung der Thur Wasserfälle (in diesem Jahr wegen Wassermangel leider trocken!) und dem freudigen Wiedersehen mit einem verspäteten Seniorenturner wanderten wir gemeinsam nach Wildhaus, wo uns die Sesselbahn ins Berggasthaus Oberdorf führte. Nach Zimmerbezug und Dusche (mit oder ohne Frottiertuch!) konnten wir das wohlverdiente Feierabendbier auf der Terrasse mit gewaltigem Ausblick auf Säntis und Churfirsten geniessen. Nach dem leckeren Nachtessen wurde noch das Sortiment an der Bar gewissenhaft geprüft und dann individuell die Nachtruhe ausgerufen.
Am Sonntag erwartete uns ein herrliches Frühstücksbuffet, dann ging es während 3 Stunden bei weiterhin sonnigem Wetter zu Fuss weiter über den Toggenburger Klangweg. Es handelt sich hier um 20 Klanginstallationen, die ausprobiert und bespielt werden können. Nach einer Rast bei der Station Iltios folgten wir dem Weg bis zum Berghotel Sellamatt, wo für alle ein zünftiges Mittagessen wartete. Nach ausgelassener Stimmung führte uns der Sessellift ins Tal hinunter. Nun begann es auch im Toggenburg langsam aber stetig zu Regnen. Mit Postauto und Bahn konnten wir nun im Trockenen den Heimweg der diesjährigen Reise antreten.
Dem bewährten Reiseleiter Heinz Sager gebührt ein grosser Dank für die gewissenhafte Vorbereitung dieser abwechslungsreichen Vereinsreise.

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