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RC Gränichen: Medaillen im Finalrennen

Christian Seitz
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undefined Joel Roth wird verfolgt.
undefined Sarina Marti konzentriert am Start

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Im Rahmen des BMC Racing Cup wurde der letzte Lauf dieser nationalen Rennserie in Basel / Muttenz ausgetragen.

Die Junioren des RC Gränichen kämpften am Samstag mit nassen Bedingungen. Der Aufstieg im Wald wurde zur Rutschpartie und somit zu einer Laufstrecke. Manuel Fasnacht bestätigte seine aufsteigende Form. „Das Rennen ist mir gut gelungen. Ich hatte nicht mit Überraschungen zu kämpfen und konnte mich optimal einbringen“. Fasnacht wurde mit einem sehr guten zweiten Platz belohnt. Robin Gemperle hingegen wurde in der ersten Runde mit einem platten Pneu überrascht. Das hat einige Plätze gekostet. Auf Position 26 konnte er wieder ins Rennen steigen. Mit Blick nach vorn konnte die Aufholjagd beginnen. „Ich fühlte mich fit und die Rundenzeiten zeigen auch, dass ich mit den Besten mithalten kann. Ich konnte mich bis auf Platz neun vorarbeiten. Aufgrund der Umstände bin ich zufrieden.“ Bei den U15 konnte Joel Roth seine konstante Leistung in dieser Saison nochmals bestätigen. Ein Aufstieg im Wald stellte sich als Schlüsselstelle in diesem Rennen heraus. In diesem Aufstieg ist Roth das erste Mal etwas zurückgefallen, konnte diese Position dann halten. Das zweite Mal haben ihn die Kräfte nicht verlassen: „Ich konnte an dieser Stelle ein paar Plätze wieder gutmachen.“ so Roth. Damit fuhr er den sehr guten fünften Rang heraus. Für Sarina Marti (U15) wurde dieser Waldaufstieg ebenfalls zum Selektionskriterium. Nach der Startrunde und nach dem ersten Aufstieg konnte sie sich auf Position Zwei halten. Im zweiten Aufstieg musste sie eine Gegnerin ziehen lassen und beendete das Rennen mit dem sehr guten dritten Platz. Bei den U17 bestätigte Manuel Zobrist seine wiedergefundene Form. Von Rennbeginn an reihte er sich auf der zweiten Position ein und konnte diese konsequent auch verteidigen. Gratulation. Für Aline Seitz (U17) ging es in diesem Rennen um die Wurst: Tagesgewinn würde auch Cupgewinn heissen. Das Ziel war einfach formuliert aber nicht so einfach zu erreichen, haben doch ihre Gegnerinnen in den letzten Wochen bessere Platzierungen herausgefahren als sie. In den flachen Abschnitten wurde heftig taktiert, niemand wollte die Führung übernehmen. Im ersten Waldaufstieg klemmte die Schaltung kurz und schon musste sie ihre Konkurrentinnen überholen lassen. Sie mobilisierte ihre Kräfte und versuchte im Hang aufzuholen. Dies gelang mit viel Aufwand und sie konnte als erste in die Abfahrt einbiegen. Durch einen kleinen Fahrfehler fiel sie nochmals auf Platz zwei zurück. Diesen verteidigte sie bis vors Ziel. Im Endspurt ging es nun um Platz eins. Seitz kommentiert: „Ich habe den richtigen Zeitpunkt zum Angreifen erwischt. Ich bin glücklich, dass es so zum Sieg gereicht hat.“

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