Rad & Fun im Waldachtal

Ausfahrt des Veloclubs Rheinfelden

Marcel Siegrist
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Mit einem herzlichen „Grüss Gott" wurden unsere vierzehn Rennradler vom Veloclub Rheinfelden im „Sattelackerhof" in Waldachtal-Lützenhardt empfangen. Dieses Jahr erfolgte der Start zur 3-Tagestour mit dem Carbon-Ross nicht traditionsgemäss vor Ort in Rheinfelden, sondern begann mit einer zweistündigen Autofahrt in Richtung Freudenstadt im Nordschwarzwald. Unmittelbar nach der Ankunft genossen wir bei herrlichem Sonnenschein im Hotelgarten Willkommens-Drink und -Verpflegung. Nach Zimmerbezug und Rennvelo-Check standen wir um zwölf Uhr für die erste Ausfahrt bereit.
Unsere vom Hotel zur Verfügung gestellten Guide, Dirk und Peter, führten uns nun während drei Tagen durch diesen wunderbaren Schwarzwald-Naturpark. Die Strecken und Schwierigkeitsgrade (Distanz und Höhenmeter) konnten nach unseren Wünschen zusammengestellt werden. Die Region verfügt über ein erstklassiges Radwegnetz, sowie eine große Anzahl verkehrsarmer Strassen. Immer direkt von unserer Unterkunft startend, erfreuten wir uns der flachen Abschnitte im Neckartal, Glattal und Kinzigtal mit ihren schmucken Fachwerkstädtchen, imposanten Bauernhöfen oder „litten" in sehr bergigen Strecken mit langen Aufstiegen und ebenso langen, aber genussreichen Abfahrten auf Nebenstraßen durch diese beschauliche Landschaft.
Zweimal genossen wir die Kaffeepause in Freudenstadt, dem größten Marktplatz in Deutschland. Mit seinen Wasser-Fontänen und der charakteristischen Winkelkirche sowie den Arkaden rundherum, ist er wirklich ein Platz zum Träumen.
Vorbei gingen unsere Fahrten an malerisch gelegenen Dörfern und versteckten Ruinen alter Burgen. In diesem hügeligen Gelände mit weiten Hochflächen wechseln sich Wälder und Wiesen ab. Wie eine weite "luftige" Siedlung streuen sich die Teile der Orte bei reiner würziger Schwarzwaldluft in einer Höhenlage von 550 - 700 Meter. Hier kann man auf kurze Entfernungen aber auch einige tausend Höhenmeter fahren, ohne einen Weg zweimal zurückzulegen.
Wie im Flug gingen diese drei Tage vorbei. Ein jeder konnte rückblickend Stolz sein über seine persönliche Leistung - aber auch Geselligkeit und Kameradschaftspflege kamen nicht zu kurz.
Nochmals ein herzliches Dankeschön an unsere Tourenleiter und die Gastfreundschaft im Hotel. Hier fühlten wir uns wohl, geborgen und bestens untergebracht. Eine Wiederholung dieses unvergesslichen Abstechers in den Nord Black Forest ist jederzeit zu begrüßen. Das Experiment ist geglückt, und das Ergebnis vermittelt allen Beteiligten das gute Gefühl, das Richtige getan zu haben. (pbo)

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