Gemeinnütziger Frauenverein Gränichen
Personelle Veränderungen in den GFG-Gremien sind vorgespurt

Erika Lüscher
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An der GV des Gemeinnützigen Frauenvereins Gränichen (GFG) wurden alle Geschäfte genehmigt. Doch die Personalien zuerst: Regula Toscan, seit zehn Jahren umsichtige und verantwortungsvolle Präsidentin, wird ein weiteres Jahr anhängen. Mit herzlichem Dank wurde Annemarie Brogle verabschiedet, die das Gremium seit 2010 verstärkte. Die neu gewählten Vorstandsmitglieder heissen Rita Flury und Linda Lutz.

Rückblick auf das vergangene und Ausblick auf das kommende Jahr sind feste Bestandteile einer Generalversammlung. Zu den fixen Terminen des GFG gehören der Osterverkauf am Gründonnerstag: Unterstützt von den Frauen des Katholischen Frauenbundes werden jeweils 500 Eier gefärbt, die zusammen mit Gebäck auf dem Lindenplatz verkauft werden. Das brachte im letzten Jahr einen vierstelligen Betrag ein, der der Tagesstätte Muhen zu Gute kam. Höhepunkte waren verschiedene Anlässe zum 160. Jubiläum des GFG: So der Besuch des Freilichttheaters Schöftland „Julie oder die Gerechtigkeit“ und die vom GFG ausgerichtete Delegiertenversammlung der Aargauischen Gemeinnützigen Frauenvereine.

Ein wichtiges gesellschaftliches Ereignis ist die auf dem Rütihof organisierte Kunstausstellung. Im letzten Spätherbst zeigte der Gränicher Künstler/Designer René Fritschi grossformatige Bilder und originelle Möbelkreationen. In diesem Jahr sind die Malerin Christine Fehlmann und „Ton“-Künstlerin MarTina Amato vom 4. – 12. November zu Gast. Es wird die letzte Ausstellung sein, die vom Galeristinnen-Team Lisbeth Baumgartner, Regula Grundler und Irene Ursprung organisiert wird. Doch keine Angst, die Weiterführung ist gesichert.

GFG-Cafeteria an der Gwärbi17

Eine Denkpause eingelegt wird beim Backwarenverkauf im Herbst. Stattdessen werden sich die GFG-Frauen an der Sammlung „Cartons du coeur“ beteiligen. Überdies werden sie zusammen mit Gewerblern an der Gwärbi17 (10.-12. November) eine Cafeteria führen. Mit einem Mix aus Vorträgen, Kursen, Besichtigungen und Reisen wartet das neue Jahresprogramm auf. Der gemeinnützigen Tradition verpflichtet ist die Aktion „Licht im Advent“, bei der Menschen auf der Schattenseite des Lebens mit Einkaufsgutscheinen bedacht werden. Regelmässig spricht der Verein zudem Beiträge an die Selbstbehauptungskurse für Buben und Mädchen.

Mit viel persönlichem Engagement ist die Freiwilligenarbeit im Alterszentrum Schiffländi verbunden. Spielen, Vorlesen, Spazierengehen mit Betagten ist das Eine. Die Führung der Cafeteria das Andere. Wie wertvoll diese Arbeit ist, brachte Stiftungsrat Ruedi Widmer in seinen Dankesworten zum Ausdruck. Er hoffte, dass die Zusammenarbeit noch lange währt. 32 Frauen seien gegenwärtig im Service tätig, berichtete die Hauptverantwortliche Ruth Hunziker. Verständlich, dass sich etliche dieser oft seit vielen Jahren tätigen Ehrenamtlichen mit Rücktrittsgedanken befassen. Doch Ruth Hunziker ist zuversichtlich, dass das Team durch jüngere Mitarbeitende verstärkt werden kann, welche Freude an dieser für die Bewohner und Gäste wichtigen Tätigkeit haben.