Fachhochschule Nordwestschweiz
Pädagogische Fachhochschule reiste nach Bosnien

Austausch mit der Bevölkerung

Marcel Siegrist
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Die pädagogische Fachhochschule FHNW bietet ihren Studierenden jedes Jahr eine Reise nach Bosnien- Herzegowina an. Dabei steht der Austausch mit der Bevölkerung und mit Personen aus verschiedenen pädagogischen Bereichen im Vordergrund.
Auch diesen Februar machte sich eine Gruppe von angehenden Kindergarten-, Primar- und Oberstufenlehrpersonen mit dem Zug auf den Weg nach Bosnien, um die dortige Kultur und Landschaften kennenzulernen.
Die bosnischen Industriestadt Zenica war der erste Halt der Reise. Jeder Studierende durfte für vier Tage in einer Familie leben und ein Kind der Gastfamilie in die Schule begleiten. Neben dem Leben in den Familien hatten die Schweizer Studierenden die Möglichkeit diverse Leute zu treffen, z.B. bosnische Studierende, diverse Hilfswerke und speziell die Bosnische Hilfsorganisation Sezam.
Sezam ist eine nicht-staatliche Organisation, welche z. B. Workshops für bosnische Lehrpersonen anbietet, in denen ihnen friedenspädagogische Erziehungsmethoden wie gewaltfreie Kommunikation näher gebracht werden.
Nach vier Tagen ging die Reise weiter in die Hauptstadt Sarajevo. Hier traf die Gruppe eine Schweizer Nonne, die in Sarajevo ein Drogenpräventionsprojekt aufgebaut hat und eine bosnische Lehrerin, die während des Krieges in die Schweiz geflüchtet war und einen Teil ihrer Ausbildung in Liestal absolviert hat. Natürlich durfte in Sarajevo ein Bummel durch den Bazar und das bestaunen der vielen Moscheen nicht fehlen.
Nach acht Tagen in Bosnien ging es mit Bus und Zug wieder Richtung Schweiz.
Für uns Studierende war es eine Reise voller Überraschungen sehr viel spannenden, wie auch zum Teil sehr bewegenden und traurigen Gesprächen. Wir alle sind um eine sehr wertvolle Erfahrung reicher geworden und haben Einblick bekommen, in eine bis anhin fremde Kultur.

Sarah Müller, Isabelle Schoop

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