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Odd Fellows Rheinfelden spenden für Bedürftige im Fricktal

Mösch Alfred
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Die Waldstadt-Loge der Odd Fellows Rheinfelden spendet für Bedürftige im Fricktal

Menschen mit knappem Budget eine Freude bereiten – mit einem kleinen Zustupf zur Weihnachtszeit. Wer wüsste dies nicht besser als die sozialen Beratungsstellen in Rheinfelden und Laufenburg, wo vor allem bei Familien an vielen Ecken das Geld fehlt, um sich zu Weihnachten oder auch mal unter dem Jahr etwas leisten zu können, das normalerweise nicht drin liegt, aber auch um dringende Notlagen zu überbrücken?

Es ist das gute Gefühl, an der richtigen Stelle ein wenig Unterstützung anzubieten. So konnte der Wohlfahrtsfonds der Waldstadt-Loge der Odd Fellows wie seit über 10 Jahren auch 2017 Spenden ausrichten an die Fachstelle für persönliche Beratung des Bezirk Rheinfelden und an die Jugend- und Familienberatung des Bezirk Laufenburg. An die beiden Leiterinnen konnten dieses Mal je 3000 Franken übergeben werden. In welchen Situationen sie die Notlage etwas verbessern können, bleibt den Institutionen vorbehalten.

Bewährte Zusammenarbeit

Am Dienstag, 12. Dezember trafen sich Jörg Schneider und Lukas Jehle von den Odd Fellows mit den Stellenleiterinnen zur Übergabe des Betrages. Die Odd Fellows engagieren sich für den gegenseitigen Respekt und einen achtsamen Umgang miteinander, erklärte Jörg Schneider, der auch den Wohlfahrtsfonds präsidiert. Die Arbeit der Beratungsstellen wird deshalb sehr geschätzt und unterstützt. In ihrem täglichen Einsatz gibt es aber immer wieder Situationen, in denen die institutionellen sozialen Netze nicht ausreichen. Zudem sind deren Budgets enger geworden. Schon mit kleinen Beiträgen kann dann eine Situation etwas entspannt werden. So z.B. für eine alleinerziehende Mutter, die 100 Franken für ein Medikament ihres Kindes erhielt, welches von der Krankenkasse nicht erstattet wurde. Steigende Krankenkassen-Prämien bedeuten für Familien vielfach, dass etwa auf Ausflüge oder andere Vergnügen mit den Kindern verzichtet werden muss. Neue Kleider zu kaufen überfordert vielfach das Budget. Eine Frau aus Südostasien hat einen pflegebedürftigen Mann und muss lange sparen, bis sie sich eine Reise zu ihrer Familie leisten kann, um den Kontakt nicht ganz zu verlieren.

Die Stellenleiterinnen, Brunhilde Moritz (Rheinfelden) und Sandra Wey (Laufenburg) werden die persönliche und finanzielle Situation mit ihren Teams jeweils überprüfen und die Mittel in «kleinen Portionen» dort einsetzen, wo sie dringend benötigt werden.

Ein Geste der Menschlichkeit

Eine kleine Spende ist manchmal nur der «Tropfen auf den heissen Stein», aber sie ermöglicht den beiden sozialen Institutionen, nicht nur professionell und innerhalb ihres vorgegebenen Rahmens zu handeln, sondern auch ein kleines Zeichen der menschlichen Anteilnahme zu setzen. Auf der anderen Seite wissen die Mitglieder der Waldstadt-Loge der Odd Fellows, dass ihre Spende mitten unter uns, im Fricktal, etwas bewirken kann. Eine Win-Win Situation, oder einfach nur ein kleiner Augenblick der Freude! www.oddfellows.ch

Lukas Jehle

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