Gekkos Inlinehockey
Niederlagenserie gebrochen

Thomas Maurer
Merken
Drucken
Teilen
Bilder zum Leserbeitrag
3 Bilder
Daniel Heeb wirft sich auf den Ball
Marco Kummer verwertet Penalty

Bilder zum Leserbeitrag

Thomas Maurer

Endlich wieder drei Zähler für das Fanionteam. Gegen Rothrist II war die Mannschaft über 60 Minuten die bessere Equipe, liess zum Schluss unnötigerweise nach und so täuscht das Resultat über die deutlichen Differenzen hinweg. Am Mittwoch geht es bereits zum Leader nach Biel.

Von Stefan Siegrist

Vier Niederlagen en suite waren eindeutig zu viel. Ersatz-Coach Philippe Jäggi sprach dem Team vor der Begegnung viel Mut zu. Die letzten Wochen waren nach dem Traumstart in die neue Meisterschaft nicht einfach für die Gerlafinger. Nach dem klaren Erfolg über La Broye und der kurzen Übernahme der Tabellenspitze wurde die Baisse Tatsache. Plötzlich funktionierten die einfachen Details nicht mehr und die Gegner wussten dies geschickt auszunutzen.

Coach Lange reagierte, stellte seine Blöcke neu zusammen und er durfte erstmals auf das volle Team setzen. Für ihn führte mit einem sehr starken Coaching Philippe Jäggi die drei Zähler nach Hause. Aber es war ein hartes Stück Arbeit. Wie so oft kommt man aus einer Baisse nur mit beherztem Kampf und einer Teamleistung heraus. Dies zeigten die Gekkos an diesem schönen Samstagnachmittag. Der Gegner aus dem Aargau schien von Anfang an einen Schritt zu langsam zu sein. Der Wille der Solothurner war gross, Tore wollten jedoch lange noch keine fallen. Alleine im Startdrittel trafen die Gastgeber fünf Mal Metall. Da Kummer und Rolli doch noch trafen, lag der Favorit zur ersten Pause mit 2:1 vorne.

Im Mittelabschnitt wurde die Differenz der beiden Teams auch ins Skore umgewandelt. Vom 2:1 zum 6:2 und auf Seiten der Aargauer war noch immer kein Aufbäumen zu sehen. Sie überliessen bis auf das eigene Slot alles ihrem Rivalen. Die Gerlafinger wussten dies zu nutzen und kamen im Minutentakt zu Grosschancen. Eigentlich hätte die Partie bereits in der zweiten Pause entschieden sein müssen.

So kam in der letzten Periode doch noch so etwas wie Spannung auf. Manuel Brasser, der beste Akteur seitens Rothrist, düpierte die Gerlafinger gleich vier Mal. Da diese unterdessen aber auch weiter Treffer erzielten, kamen die Gäste nie näher als drei Tore heran. Ein wichtiger und verdienter Sieg für die Gekkos.

Nun geht es weiter Schlag auf Schlag. Am Mittwoch gastiert man in Biel und am Samstag fährt man nach Lugano. Somit sind das noch zwei ganz schwere Brocken vor der Sommerpause.

Gekkos Gerlafingen I - Rothrist II 9:6 (2:1, 4:1, 3:4)

Matchbericht