Musikgesellschaft
Muttertagskonzert der Musikgesellschaft Schneisingen

Konzert unter dem Motto "Frühlingszauber"

Marcel Siegrist
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Mit einem Frühlingsgedicht und einer Hommage an die Mütter begrüsste Präsident Josef Lehmann die Gäste in der frühlingshaft dekorierten Turnhallle zum Muttertagskonzert, das unter dem Motto „Frühlingszauber" stand und gab die Bühne frei für das erste Musikstück seiner Musik-kameraden. Unter der bewährten Leitung von Stefan Marti eröffneten diese ihr Konzert mit dem wohl fast am meisten in Deutschland aufgeführten Marsch, dem „Hoch Heidecksburg". Prägnant, imposant gab das Korps diesen Marsch wieder. Markus Schmid führte aufschlussreich wie witzig durch das Programm. Es folgte die beschwingt gespielte Polka „Slavonická", auch bekannt unter dem Titel "ein neuer Tag", dessen Trio auch von einem Chor gesungen werden könnte und lautet: Ein neuer Tag wird dann erst schön, wenn alle Menschen sich gut versteh'n. Hiflt dir ein Freund mit Rat und Tat, wird er für's Leben dein Kamerad. Das Tuba-Quartett Markus Lehmann, Sebi Widmer, Raphael Madl und Bernhard Egloff gaben Johann Strauss' Radetzkymarsch in ihrer Version zum besten. Das folgende Stück „Eloise" der Gebrüder Paul und Barry Ryan - in den Achtzigerjahren ein Welterfolg - trugen die Musikanten sehr gefühlvoll, wie es sich für ein Liebeslied gehört, vor. Ebenso gefühlsbetont erklang als nächstes die Musik zum gleichnamigen , bekannten Film„La vita è bella" Obwohl der Film selber tragisch ist, gewinnt am Schluss die Hoffnung und Lebensfreude und so kam das Stück „Das Leben ist schön" beim Publikum auch an. Nach den Klängen „Highlights from the Aristocats" entführten die Musikanten die Besucher in die Trickfilmwelt von Walt Disney. Suzanne Welters hat die Musik für Blasinstrumente arrangiert. Das Schneisinger-Korps zog alle Register ihres Könnens und vermochte die Konzertbesucher mit diesem Stück vollends zu begeistern. Ideenreich und gekonnt kamen besonders die Xylophoneinsätze zur Geltung. In der Folge wusste auch Xenia Lehmann mit ihrem Tenorsax-Solo „Sugar Blues" zu begeistern. Sehr gekonnt erklangen die sanften, warmen Töne aus ihrem Instrument, begleitet von ihren Musikkollegen. Sie erntete auch demensprechenden Applaus und ihr Grossvater, der im Publikum sass, überreichte ihr dafür eine Rose.Markus Schmid erheiterte die Anwesenden mit einer Variante, wie man den Frühling auch sonst noch spürt und leitete dann über zu Lothar Brühne's Lied „Ich brech' die Herzen der stolzesten Frau'n. Von Europa wieder zurück nach Uebersee, genauer gesagt nach Kuba gelangten die Musikanten mit „The Peanut Vendor" und damit auch an den Schluss ihres Programms. „Peanut", das in der neuen deutschen Sprache eher zum vergessen, unwichtig bedeuted, gilt sicher nicht für das Konzert, das die Musikgesellschaft Schneisingen geboten hat. Vielseitig, begeisternd vermochten sie die Besucher zu faszinieren, was im langanhaltenden Beifall zum Ausdruck kam. Erst nach zwei Zugaben war das Publikum zufrieden und entliess die Musikanten. (ibr)