Filmclub für Kinder
Musikclown in der Zauberlaterne

Musikalischer Ratespass in der Zauberlaterne

Christoph Erismann
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Bereits eine halbe Stunde vor Filmbeginn herrschte im Kinosaal heitere Betriebsamkeit. Die drei Künstler Bettina, Martin und Rolf boten den Mitgliedern des Kinderfilmclubs ein ganz besonderes Erlebnis: Ein kleines Akkordeon-Konzert, vorgetragen mit viel Komik und Poesie. Die Kinder bekamen dabei die knifflige Aufgabe, aufgrund des Musikstücks und des Kostüms Länder zu erraten. Dabei halfen beispielsweise die Darstellungen auf der Bühne eines Cowboys oder eines Gondolieres, die richtige Nation zu erraten. Aus allen Ecken des Saals riefen die kleinen Zuschauer Ländernamen zu. Es waren nicht alle Lösungen richtig, aber der Spass war auf jeden Fall bei allen sehr gross. Die Kinder hätten gerne noch lange zugehört und geraten, doch als zweiter Höhepunkt stand ein Film über die Geschichte des kleinen Mäusejungen Feivel auf dem Programm. So ertönte bald das obligate „Film ab" und der über 20 Jahre alte Zeichentrickfilm flimmerte über die Leinwand. Der "Mauswanderer Feivel", wie er im Film genannt wird, ist mit seiner Familie im Winter 1885 unter beschwerlichen Umständen nach Amerika ausgewandert. Durch einen Zwischenfall wurde er von seiner Familie getrennt und lebte so fortan ganz einsam und traurig im fernen fremden Land. Zum Glück lernte er nach kurzer Zeit den gutmütigen Kater Tony kennen, der ihm half, seine Familie wieder zu finden. So fand der Film zu guter Letzt sein Happy end. Nachdem die Kinder während etwas mehr als einer Stunde die Welt aus den Augen einer kleinen Maus erlebt hatten, waren alle froh, das Kino in der normalen Menschengrösse wieder verlassen zu können.

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